Ausgezeichnete Nachwuchsförderung

Victor’s Residenz-Hotel München ist „TOP-Ausbildungsbetrieb“

Das Vier-Sterne-Haus trägt ab sofort das neue bundes- und branchenweite Dehoga-Qualitätssiegel „TOP-Ausbildungsbetrieb“. Für eine Zertifizierung ist die Einhaltung mehrerer Kriterien erforderlich. Auch die Azubis haben ein Mitspracherecht.

Dienstag, 23.06.2020, 11:47 Uhr, Autor: Kristina Presser
Auszeichnung des Victor’s Residenz-Hotel München mit dem Dehoga-Qualitätssiegel „TOP-Ausbildungsbetrieb“

Freuen sich über das neue Qualitätssiegel des Dehoga (v. l. n. r.): Auszubildender Ovidiu Onovfrei (Hotelfachmann, zweites Lehrjahr), Hoteldirektor des Victor’s Residenz-Hotel München Michael Littich und Auszubildende Ana Tchankvedaze (Hotelfachfrau, drittes Lehrjahr). (Foto: ©Victor’s Group)

Das Victor’s Residenz-Hotel München ist vom Landesverband Dehoga Bayern mit dem neuen bundes- und branchenweiten Dehoga-Qualitätssiegel „TOP-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet worden. Das Vier-Sterne-Hotel zählt damit zu den ersten 40 zertifizierten Ausbildungsbetrieben, denen allesamt Ausbildungsqualität und Motivation von Ausbildern und Auszubildenden eigen ist. Die Betriebsangaben hatte die eigenen Azubis durch eine anonyme Online-Befragung rückbestätigt.

Hoteldirektor Michael Littich: „Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnung, da sie insbesondere in Krisenzeiten deutlich macht, wie sehr unsere Auszubildenden auf uns als Arbeitgeber vertrauen können. Damit setzen wir gerade jetzt ein deutliches Zeichen, dass unsere Nachwuchskräfte in einem starken und zukunftsweisenden Unternehmen arbeiten, das sie auch in schwierigen Situationen unterstützt.“ Das äußerte sich unter anderem darin, dass die Vorbereitungen auf die Abschlussprüfungen trotz zeitweiser Betriebsschließung weiterliefen, wie das Hotel berichtet.

Politik lobt TOP-Ausbildungsbetriebe

Überreicht wurde die Urkunde durch Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga Bayern – aufgrund der aktuellen Situation jedoch symbolisch per Post. Wie Inselkammer betonte, würden junge Talente großen Wert auf eine gute Unternehmenskultur legen und sich ihren Ausbildungsbetrieb genau aussuchen. „Denn wir wissen, jeder Ausbildungsbetrieb trägt eine hohe Verantwortung für die persönliche und berufliche Entwicklung unserer jungen Nachwuchskräfte.“

Lobende Worte für die bislang 40 zertifizierten Betriebe kamen außerdem von der Bayerischen Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Carolina Trautner: „TOP-Ausbilder garantieren eine hochwertige, wertschätzende Ausbildung. Denn wir können es gar nicht oft genug betonen: Die duale Ausbildung ist unser Aushängeschild.“ Sie bilde den Grundstock für das ganze Berufsleben und sei der Einstieg in vielfältige Karrieren. „Die TOP-Ausbildungsbetriebe leisten hier einen wertvollen Beitrag“, sagte Trautner.

Kriterien für die Zertifizierung

Unternehmen, die sich als TOP-Ausbildungsbetrieb zertifizieren lassen wollen, müssen sich zur Einhaltung von zwölf Leitsätzen mit 83 Kriterien für eine qualitativ hochwertige Ausbildung verpflichten. Dazu zählen unter anderem die Betreuung durch einen Ausbildungs-Paten, eine ausgewogene Work-Life-Balance sowie eine Ausbildung auf fachlich hohem Niveau. Besonderer Wert wird bei der Siegelvergabe auf gelebte Wertschätzung gelegt, gegenseitigen Respekt und angemessene Arbeitsbedingungen. Nur bewerben reicht jedoch nicht. In einer darauffolgenden Onlinebefragung der Auszubildenden, müssen diese die Einhaltung der Leitsätze in ihrem Ausbildungsbetrieb bestätigen.

Der offizielle Startschuss für die Siegel-Vergabe fiel am 29. Januar 2020 in Berlin. Die Zertifizierung gilt zunächst für drei Jahre, danach ist eine Re-Zertifizierung mit neuen Befragungen möglich.
(Dehoga/w&p/KP)

 

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