Junge Talente

Essen rüstet sich für den „Koch des Jahres“-Wettbewerb

Die Stadt Essen wird am 13. Mai eine Bühne für die junge Kochelite aus mehreren Ländern bieten. Dabei werden unter anderem die Nachhaltigkeit und die Verarbeitung pflanzlicher Lebensmittel im Mittelpunkt stehen. 

Dienstag, 30.04.2019, 11:59 Uhr, Autor: Thomas Hack
Ein Koch beim Anrichten eines Tellers

Die jungen Wettbewerbsteilnehmer haben in Essen die Aufgabe, ein dreigängiges Menü zu kreieren, um dieses dann von einem Expertenteam aus Spitzenköchen bewerten zu lassen. (© bernardbodo/Fotolia)

In Essen werden in Kürze wieder die Pfannen und Töpfe rauchen: Am 13. Mai 2019 werden der WAZ zufolge engagierte Kochtalente aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in der Küche stehen, um sich für das Finale der „Koch des Jahres“-Show zu qualifizieren. In der Grand Hall wird dabei die dritte Vorschlussrunde stattfinden, nachdem die Köche bereits in Bremerhaven und Heidelberg angetreten waren. Das große Finale wird schließlich auf der Ernährungsmesse Anuga in Köln stattfinden. „Wir bieten der jungen Kochelite eine Bühne, um ihr Können unter Anerkennung eines Fachpublikums live unter Beweis zu stellen“, ließ die Veranstalterin Nuria Roig de Puig dem WAZ-Bericht zufolge dazu verlauten.

„Nachhaltige“ Dreigängemenüs gefordert
Die jungen Wettbewerbsteilnehmer haben in Essen die Aufgabe, ein dreigängiges Menü zu kreieren, um dieses dann von einem Expertenteam aus Spitzenköchen bewerten zu lassen. Ein großes Augenmerk wird dabei die Nachhaltigkeit gelegt, wobei die Kandidaten genaue Vorgaben erteilt bekommen, was die Zusammensetzung des Menüs anbelangt – so etwa müsse die Vorspeise aus rein veganen Produkten hergestellt werden, während der Hauptgang zu 80 Prozent aus pflanzlichen Lebensmitteln zubereitet werden soll.  Als Gastköche werden unter anderem Yoshizumi Nagaya aus dem „Nagaya“ in Düsseldorf sowie Paco Pérez aus dem spanischen Llançà erwartet. Bei der abschließenden „Koch des Jahres“-Party werden schließlich Kreationen von Daniel Dal-Ben (Düsseldorf), Sascha Stemberg (Velbert) sowie Thomas Gilles (Niederkassel) aufgetischt werden. Der große Live-Wettbewerb habe sich der WAZ zufolge zu einem der größten Referenzpunkte in der Gastronomie-Branche entwickelt und würde in sämtlichen deutschsprachigen Ländern großes Ansehen genießen. (waz/TH)

 

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