Wettbewerb

Finalisten des Gastro-Gründerpreises 2019 gekürt

Eine Jury von mehreren Personen
Die Jury des Gastro-Gründerpreises 2019 hat sich für fünf Finalisten entschieden. Diese dürfen ihre Konzepte nun auf der kommenden Internorga vorstellen. (© DGGP)
Eine Expertenjury hat im Rahmen des Deutschen Gastro-Gründerpreises 2019 die Siegerteams gewählt. Die besten gastronomischen Gründungskonzepte stammen aus München, Berlin, Hamburg, Kleve und Biebergemünd.
Donnerstag, 28.02.2019, 09:42 Uhr, Autor: Thomas Hack

Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises 2019 kam dieser Tage zusammen, um die Konzepte und Gründerteams der Besten des diesjährigen Wettbewerbes in Live-Pitches  kennenzulernen. Zu den Bewertungskriterien zählten Innovation und Alleinstellungsmerkmale des Konzepts am jeweiligen Standort, die Aussicht auf wirtschaftliche Rentabilität sowie die Überzeugungskraft ihrer Gründer. Das Endergebnis: Die Gewinnerteams stammen aus den Metropolen Berlin, Hamburg und München sowie aus den kleineren Ortschaften Kleve und Biebergemünd. Die Auserwählten dürfen ihre Konzepte nun live beim Finale des Deutschen Gastro-Gründerpreises am 15. März auf der INTERNORGA präsentieren. Tim Mälzer wird dabei die spannenden Gründer-Pitches moderieren, indes das Fachpublikum per Live-Voting den Hauptgewinner wählt, den 10.000 Euro Startkapital, eine 40-stündige Beratung durch den Leaders Club Deutschland, die Teilnahme an Europas größtem Kongress für die professionelle Gastronomie, dem Internationalen Foodservice-Forum im Rahmen der INTERNORGA, sowie eine 4-tägige Trendreise von Radeberger nach New York erwartet.

Die fünf Gewinner im Überblick:

Bar&Brot
Traditionell hergestellt und regional produziert – Das Bar & Brot aus Kleve reift seine, zum Großteil aus der familieneigenen Brennerei stammenden, Spirituosen im hauseigenen Fasslager und setzt diese in Form exklusiver Drinks, begleitet von selbstgebackenem Brot, in Szene. Chefin Eva de Schrevel überzeugte die Experten mit dem einzigartigen Konzept, welches Traditionen respektiert und diese in die nächste Generation transportiert.

Holycrab!
Die „kulinarischen Schädlingsbekämpfer” von HOLYCRAB! setzen sich mit Messer und Gabel für den Schutz der Berliner Fauna und Flora ein. Denn sie kredenzen invasive Krebsarten, wie den amerikanischen Sumpfkrebs, der sich unkontrolliert in der Hauptstadt ausbreitet. Das Ergebnis: Hyperlokales Gourmet-Street-Food. Die Gründer Lukas Bosch, Juliane Bublitz und Andreas Michelus spielten sich mit diesem innovativen und humorvollen Ansatz in die Herzen der Jury, die bei ihrer Auswahl auch auf Aspekte der Nachhaltigkeit achtet.

Pâtlairs – Pâtisserie & Streetfood
In der mobilen Pâtisserie im Streetfood-Style aus Biebergemünd können Gäste die Entstehung der handwerklich perfektionierten saisonalen Kompositionen live miterleben. Neben einem hohen Anspruch an Qualität steht die Natürlichkeit der Zutaten im Vordergrund. Konditormeisterin Giovanna Müller überzeugte die Jury sowohl als Gründerin als auch mit der Finesse der von ihr hergestellten Köstlichkeiten in Kombination mit einem Streetfood-Konzept. Eine ungewöhnliche Mischung, die auch bei ihren Gästen gut ankommt.

Pokerria – Sushi Burritos
Burrito trifft auf Sushi und Poke Bowl – Die Pokerria bringt den Foodtrend der japanisch, hawaiianisch und mexikanischen Fusion-Küche nach Hamburg und bietet seine gesunden Rollen sowohl im Restaurant als auch per Cateringservice an. Das Konzept von Gründer Daniel Matera überzeugte die Jury nicht nur aufgrund seiner gesunden Ausrichtung, sondern auch aufgrund des wilden Fusion-Mix. Ein Ansatz, der im kosmopolitischen Hamburg sicherlich aufgeht.

Über den Tellerrand Café
Im Münchener Café Über den Tellerrand wird Essen zum Integrationsprojekt. Das Café versteht sich als Sozialunternehmen und Begegnungsstätte, in dem Menschen mit und ohne Fluchterfahrung miteinander kochen sowie Gäste und Mitarbeiter voneinander lernen. Die Jury war überzeugt vom Powerduo Jasmin Seipp und Julia Haarig, die mit großem persönlichen Einsatz ihre Idee vorantreiben und mit Ihrem Konzept Schule machen könnten.

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