Tipps & Tricks

Karriere in der Hotellerie? So geht’s!

Dein Weg ins Hotel
Wie finden junge interessierte Menschen ihren Weg in die Hotellerie?
Die Koch-Leidenschaft zum Beruf machen, in Luxushotels hochkarätige Gäste betreuen oder ein ganzes Hotel managen: die Möglichkeiten, seinen Traumberuf in der Hotellerie zu finden, sind vielfältig und gefragt. Aber wie finden interessierte junge Menschen den Weg in die Hotellerie?
Donnerstag, 22.06.2017, 08:01 Uhr, Autor: Markus Jergler

Ambitionierte Nachwuchskräfte werden in der Hotelbranche gesucht und geschätzt. Ein Grund mehr, sich mit den verschiedenen Ausbildungswegen auseinanderzusetzen.

Mit Studium an die Spitze
Mit einem dualen, internationalen oder einem Fernstudium können sich Nachwuchskräfte von ihren Mitbewerbern absetzen. Wer ein Hotel managen möchte, muss wissen, wie es in seinen Strukturen funktioniert. „Die meisten Hotelmanager haben ihren Beruf von der Pike auf gelernt. Wenn man sich für ein Studium im Hotelbereich entscheidet, ist begleitende Praxiserfahrung also nicht nur wichtig für die Vorbereitung auf eine Führungsposition, sondern auch ein entscheidender Vorteil, um sich später auf dem Arbeitsmarkt abzuheben“, erklärt Annegret Wittmann-Wurzer,

Professorin für Tourismuswirtschaft an der IUBH (Internationale Hochschule Bad Honnef, Bonn) Der Vorteil des dualen Studiums ist der direkte Einstieg parallel in Theorie und Praxis.
Mit dem Schwerpunkt Hotelmanagement lernen die Studierenden der IUBH im wöchentlichen Wechsel bei renommierten Hotelpartnern die praktische Arbeit kennen, während sie sich in der Hochschule das theoretische Wissen aneignen. „Die wöchentliche Abwechslung verhindert, dass man sich weder im Studium noch in der Arbeit festfährt. Ich würde mich jederzeit wieder so entscheiden“, so Juliane Rackl, Absolventin der IUBH.

Die Vorteile aus der Kombination von Praxiserfahrung und Managementwissen winken auch bei einem Fernstudium. Berufsbegleitend bietet es Berufstätigen und auch Branchenfremden die Möglichkeit, sich auf den nächsten Karriereschritt vorzubereiten. Zielt man auf eine internationale Karriere ab, bietet sich ein englischsprachiger Bachelor oder Master an. „Das Konzept an der IUBH, bei dem Praktika und Auslandssemester in das Studium integriert sind, war für mich ein Volltreffer“, meint Hospitality Management-Absolvent Christoph Heyn, der inzwischen für die Hotelkette Marriott International in Washington arbeitet.

Gute Fachkräfte gesucht wie nie: Ausbildungswege in der Hotelbranche
Andere möchten sich lieber in einem Fachbereich spezialisieren und ziehen ein Ausbildungsprogramm vor – die Auswahl an Ausbildungsberufen in der Hotelbranche ist nicht nur groß, die ausgebildeten Fachkräfte sind auch sehr gefragt. Köche, Hotelökonomen, Serviceassistenten, Hotelfachfrauen – Fachkräfte sind in der Hotelbranche äußerst gefragt, die Jobaussichten sind rosig. Eine Ausbildung zum Hotelökonomen bietet beispielsweise ebenfalls eine zukunftsorientierte Kombination aus Theorie und Praxis. Die Arbeit im Hotel begeistert durch die verschiedenen Kulturen und das Zusammenspiel vieler individueller Menschen. Die Türen zum gehobenen Management sind Ausbildungsabsolventen keineswegs verschlossen. Mit ihrer mehrjährigen Praxiserfahrung und einem zusätzlichen Hochschulabschluss werden die Interessierten zu gefragten Experten. (MJ)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Ladies in Red bei Kempinski
10. Geburtstag
10. Geburtstag

Kempinski feiert „Lady in Red“

Die spezielle Markenbotschafterin, die in jedem Kempinski-Hotel anzutreffen ist, wird in diesem Jahr dank ihrem 10jährigen Jubiläum gebührend geehrt.
Cocktail-Werkstatt
Nacht der Hotellerie
Nacht der Hotellerie

Berufsorientierung zu Beats & Burgern

Dieser Tage fand die erste Nacht der Hotellerie in Bonn statt. Rund 250 Besucher informierten sich bei der Berufsorientierungsmesse über die vielseitigen Berufe in dieser Branche.
Anke Ebinger, Susan Keels und Rebecca Kwan
Weibliche Führungskräfte in der Hotellerie
Weibliche Führungskräfte in der Hotellerie

Die Glasdecke bekommt Risse

Interview mit den drei internationalen Hotelmanagerinnen Susan Keels, Rebecca Kwan und Anke Ebinger über ihre Karriere, darüber, was eine Führungskraft ausmacht und über die Frauenquote.
Philippe Seefeld
Personalie
Personalie

Signo Hospitality hat einen neuen Head of Finance & Contracting

Die Signo Hospitality GmbH verstärkt ihr Führungsteam: Philippe Seefeld übernimmt die Position des Head of Finance & Contracting. Mit umfassender Erfahrung im Asset Management soll er die finanzielle Stabilität sichern und das Wachstum des Unternehmens strategisch begleiten.
Mario Bratović
Personalie
Personalie

Führungswechsel im Seminaris CampusHotel Berlin

Wechsel an der Spitze: Mario Bratović übernimmt das Seminaris CampusHotel Berlin. Mit seiner langjährigen operativen Erfahrung in der Hotellerie und einem klaren Fokus auf Servicequalität, strukturierten Abläufen und Teamentwicklung möchte er das Hotel im Berliner Tagungs- und Businessmarkt weiter stärken.
Florian Schweizer
Personalie
Personalie

Platzl Hotels stellen Operations Management neu auf

Die Platzl Hotels strukturieren ihr Operations Management um: Florian Schweizer übernimmt dabei als Head of Rooms die Leitung von Front Office und Housekeeping und soll die Abläufe weiter optimieren.
Markus Wölflik
Personalie
Personalie

Führungswechsel im Strandhotel Seehof

Im Strandhotel Seehof am Kleinen Brombachsee gibt es einen Wechsel an der Spitze: Markus Wölflik übernimmt die Hoteldirektion. Er folgt auf Quinten T. Slama, der das Haus in den vergangenen Jahren neu ausgerichtet hat.
Yoji Noda
Personalie
Personalie

Signo Hospitality hat einen neuen Cluster-Direktor für Hotels in Ratingen

Signo Hospitality stärkt seine Führung in Ratingen: Yoji Noda übernimmt die Position des Cluster-Hoteldirektors für zwei Hotels des Unternehmens in der Stadt. Mit langjähriger Erfahrung in internationalen Hotelketten soll er die strategische und operative Entwicklung beider Häuser weiter vorantreiben.
Kellnerin bringt Kuchen an den Tisch
Arbeitsmarktzugang
Arbeitsmarktzugang

Asylbewerber sollen schneller arbeiten dürfen

Asylbewerber sollen künftig bereits nach drei Monaten arbeiten dürfen – auch wenn ihr Asylverfahren noch läuft. Für das personalintensive Gastgewerbe könnte die geplante Neuregelung zusätzliche Chancen im Kampf gegen den anhaltenden Personalmangel eröffnen.