Hotellerie

Neuaufstellung bei Ritter von Kempski Privathotels

Die Hotelgruppe präsentiert sich nach dem Lockdown und folgendem Re-Start mit einem neuen Führungsteam, das die Neuausrichtung des Unternehmens verantwortet. Auch Expansionspläne gibt es.

Mittwoch, 19.08.2020, 14:07 Uhr, Autor: Kristina Presser
Neues Führungsteam bei den Ritter von Kempski Privathotels

Das neue Führungsteam der Ritter von Kempski Privathotels (v.l.n.r.): Dr. Clemens Ritter von Kempski, General Manager Thorsten Dressler, Küchendirektor Philipp Liebisch und Angelina Meixner, Hotelmanagerin des Romantik Hotel FreiWerk. (Foto: ©Ritter von Kempski Privathotels)

Neupositionierung bei den Ritter von Kempski Privathotels: Die Hotelgruppe, zu der derzeit das Naturresort Schindelbruch und das Romantik Hotel FreiWerk zählen, hat die vergangenen Monate trotz Lockdown und Re-Start genutzt, um die Expansionspläne voranzutreiben, sich neu auszurichten und ein neues Führungsteam zu etablieren.

Neues Führungsteam

Seit Mitte Juli 2020 steht an der Spitze der beiden Hotels General Manager Thorsten Dressler. Der erfahrene Hotelier blickt auf diverse Führungspositionen in der Stadt- und Wellnesshotellerie im Vier- und Fünf-Sterne Bereich zurück – unter anderem war er 19 Jahre den Lindner Hotels treu. Für die Gastronomie der Hotelgruppe zeichnet seit Anfang Juli Spitzenkoch Philipp Liebisch als neuer Küchendirektor verantwortlich. Er hatte zuletzt im Hotel Bei Schumann in Kirschau im Gourmet-Restaurant Juwel einen Michelin-Stern und 16 Gault-Millau-Punkte erkocht und zählt laut Schlemmer Atlas zu den TOP 50 Köchen in Deutschland. Ebenfalls Teil des neuen Teams ist Angelina Meixner, Hotelmanagerin das Romantik Hotel FreiWerk. Die gelernte Hotelfachfrau verfügt über langjährige Erfahrung in der Beherbergungsbranche und hat das Romantik Hotel FreiWerk bereits in der Voreröffnungsphase begleitet.

Strategieanpassungen während des Lockdowns

Seit Beginn der Krise hat Eigentümer und Geschäftsführer Dr. Clemens Ritter von Kempski mit seinen Abteilungsleitern an einer Strategieanpassung gearbeitet, wie es von Unternehmensseite heißt. Diese beziehe sich auf die Eckpunkte Nachhaltigkeit, Sicherheit, Exklusivität sowie Preis-/Leistung. So wurde der Erweiterungsbau des Naturresort Schindelbruch, die Landresidenz, kurzfristig umgeplant. Aus 40 Zimmern wurden nun 26 größere, luxuriöse Einheiten (bis 40 m²), alle mit eigener Terrasse oder Balkon und eigenem Außeneingang. Das Haus befindet sich derzeit im Bau und wird durch einen Gang mit dem Haupthaus verbunden. Weiterhin wird in den 2.500 m² große Spa- und Wellnessbereich investiert. Trotz Lockdown entschied man sich außerdem dafür, den begonnenen umfangreichen Um- und Neubau des Romantik Hotel FreiWerk unverändert fortzusetzen. Das 31-Zimmer Haus wurde als Hideaway am 15. Juli 2020 wiedereröffnet.

Und es stehen weitere Hotelprojekte an, wie die Hotelgruppe verkündete: Ein 44-Zimmer-Hotel soll im Stolberger Schloss im Südharz entstehen, ein Gästehaus mit Ferienwohnungen und Boardinghaus ist geplant, und für Meetings, Trainings und Tagungen steht das Kreativhotel Stolberg in den Startlöchern.

Die bislang größte Herausforderung

Dr. Clemens Ritter von Kempski: „Wir haben die Krise genutzt, um uns neu aufzustellen und gehen mit einem wegweisenden Konzept und neuem Führungsteam gestärkt in die Zukunft.“ Die letzten fünf Monate seien für die Hotelgruppe bislang die größte Herausforderung gewesen. Als Unternehmer sei es geboten gewesen, voll in die Verantwortung zu gehen und den Mitarbeitern Hoffnung, Vertrauen und Mut zu vermitteln. „Unter der Devise ‚Jetzt erst recht‘ habe ich mich entschlossen, alle geplanten Investitionen durchzuführen, dabei die COVID-19-Erfahrungen einzubauen und darüber hinaus eine umfassende Zukunftsstrategie aufzusetzen“, sagt Ritter von Kempski.
(Suite31/KP)

 

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