Mehrwegkonzepte

Aramark kooperiert mit ReCup und Vytal

Der Groß-Caterer baut seine Nachhaltigkeitsstrategie weiter aus und reduziert Einwegverpackungen. Dafür erhalten Gäste nun Becher, Bowls und Schalen für einen umweltfreundlichen Mehrweg-Prozess.

Donnerstag, 25.03.2021, 08:29 Uhr, Autor: Kristina Presser
Eine nachhaltige Bowl-Schale von Vytal; zwei ReCup-Becher stehen bei einer Kaffeemaschine

Mit den Mehrwegverpackungskonzepten von Vytal und ReCup will Aramark seine Einwegverpackungen reduzieren. (Fotos: ©Aramark/Vytal/ReCup)

Aramark verstärkt seinen Nachhaltigkeitsanspruch und legt im Bereich Verpackung nach: Der Groß-Caterer bietet nun gemeinsam mit seinen beiden Partnern ReCup und Vytal zwei umweltfreundliche Mehrwegsysteme für Speisen und Getränke „to go“ an.

Flexibles Pfandsystem mit ReCup

Von ReCup gibt es inzwischen Schalen, Bowls und Cups in verschiedenen Größen. Für alle Behälter bezahlt der Ausgabebetrieb Pfand an ReCup, das bei der Ausgabe der Gerichte pro Box an den Gast weiterberechnet wird: ein Euro für Kaffeebecher oder fünf Euro für eine Bowl. Das ReCup-System sieht vor, dass die Behälter nicht nur im eigenen Restaurant, sondern bei vielen externen Partnern wie beispielweise Alnatura, Shell- oder Aral-Tankstellen zurückgegeben werden können. Hier erhält der Gast sein Pfand zurück und die Bowls und Cups werden nach hygienischer Reinigung wieder neu verwendet.

Digitale Abwicklung mit Vytal

Bei Vytal wird der Prozess digital über eine App gesteuert, die sich der Gast auf sein mobiles Endgerät lädt. Mit seiner Registrierung erhält er automatisch einen persönlichen QR-Code, der später an der Kasse gescannt wird. Auch die Behälter von Vytal sind mit einem QR-Code versehen. Hat sich der Gast sein Gericht ausgesucht und eingepackt, werden beide Codes gescannt und zugeordnet. Jetzt hat er 14 Tage Zeit, um die Schale wieder abzugeben – entweder in der Betriebsgastronomie oder bei jedem Vytal-Partner, zum Beispiel in ausgewählten Rewe-Supermärkten. Dort werden die Behälter gesammelt, innerhalb des Kreislaufs hygienisch gereinigt und wiederverwendet.

Arnd Rune Thomas, Geschäftsführer Operations bei Aramark: „Bei allen unseren Angeboten achten wir stets darauf, dass sie möglichst nachhaltig sind.“ Nicht jeder Gast habe sein eigenes Behältnis dabei, wenn er in der Betriebsgastronomie Essen für unterwegs, fürs Homeoffice oder zu Hause mitnehmen möchte. „Diese Lücke zu füllen, liegt uns sehr am Herzen.“ Dafür seien die beiden nachhaltigen Mehrwegsysteme von ReCup und Vytal „eine optimale Lösung“, sagt Thomas und fügt hinzu: „Die Behälter sind alle wärmeisolierend, bruch- und auslaufsicher, spülmaschinengeeignet und können in die Mikrowelle gegeben oder auch eingefroren werden. Damit kann jeder Aramark-Gast seinen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit leisten und etwas für unsere Umwelt tun.“

ReCup ist auch bereits in der Hotellerie angekommen

Wie gut zum Beispiel auch ReCup bereits in der Hotellerie genutzt wird und bei Gästen ankommt, berichtet Peter Staudacher, Inhaber des Hotel Staudacherhofs in Garmisch-Partenkirchen, jüngst im Interview. Er nutzt das Mehrweg-Pfandsystem seit rund zwei Jahren in seinem Betrieb. Hier geht’s zum Interview.
(Aramark/KP)

 

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