Nachhaltigkeit

Coca-Cola steigert Anteil von Recycling-Material

Coca-Cola Recycling
Coca-Cola geht einen weiteren Schritt in Richung 100 Prozent rPET in Deutschland. (Foto: © Coca-Cola European Partners Deutschland)
Bis 2023 wollte Coca-Cola einen Anteil von 50 Prozent rPET in Einwegpfandflaschen haben. Dieses Ziel wird jetzt zwei Jahre früher erreicht. 2021 steigt der Anteil von recyceltem Material auf rund 70 Prozent.
Montag, 03.05.2021, 13:14 Uhr, Autor: Martina Kalus

Aus Getränkeflaschen sollen wieder Getränkeflaschen werden – das ist ein zentrales Anliegen der Coca-Cola Nachhaltigkeitsstrategie. Deshalb setzt das Unternehmen verstärkt auf den Einsatz von recyceltem Material (rPET) bei seinen PET Einwegpfandflaschen und geht in diesem Jahr in Deutschland einen weiteren großen Schritt: Die PET Flaschen der Marken ViO, Fuze Tea und Powerade werden vollständig auf rPET umgestellt. Bei allen übrigen Marken werden künftig alle Flaschen bis zu einer Größe von 0,5 Litern sowie die 1,5 Liter und die 2,0 Liter Flaschen vollständig aus rPET bestehen. Damit erreicht Coca-Cola in Deutschland in diesem Jahr einen Anteil von recyceltem Material bei den PET Einwegpfandflaschen von rund 70 Prozent.

Hochwertiges rPet noch nicht ausreichend verfügbar

Coca-Cola wendet in diesem Jahr mehr als 15 Millionen Euro für die Beschaffung des recycelten Materials auf, das deutlich teurer ist als Neumaterial. Zudem ist hochwertiges, lebensmitteltaugliches rPET noch nicht in ausreichendem Maße verfügbar, um alle PET Flaschen des Unternehmens umstellen zu können. Deshalb investiert Coca-Cola zum einen in innovative Recyclingtechnologien, wie beispielsweise die von CuRe Technology, und zum anderen in langfristige Liefervereinbarungen mit Recyclingpartnern, um so Kapazitätserweiterungen und Innovationen zu befördern. Auch bei den Umverpackungen setzt das Unternehmen darauf, Material einzusparen wo möglich und auf recyceltes Material umzustellen.

150 Millionen Euro für Mehrwegverpackungen

Beim Bestreben, die PET Einwegpfandflaschen noch nachhaltiger zu machen, verliert Coca-Cola die Mehrwegverpackungen nicht aus dem Blick und investiert auch in diesem Bereich kontinuierlich: In den Jahren 2018-2020 flossen in Deutschland rund 150 Millionen Euro in neue Mehrwegproduktionslinien, Mehrweggebinde, in den Ausbau des Mehrwegflaschenpools und in neue Mehrwegkisten. Zuletzt wurden im Jahr 2019 mit den 1 Liter Glasflaschen für Coca-Cola Classic, Coca-Cola Zero Sugar und das Mineralwasser ViO zwei neue Mehrwegpfandflaschen auf dem deutschen Markt eingeführt. Diese Investitionen sollen auch in diesem Jahr fortgesetzt werden, unter anderem mit einer neuen 0,4 Liter Glasmehrwegflasche.

(Coca-Cola/MK)

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