GEVA-Gesellschafter stimmen für Zentralregulierung der Zukunft
Die Gesellschafter der GEVA GmbH & Co. KG haben auf ihrer Gesellschafterversammlung in Münster einer Vielzahl von strukturellen Veränderungen zugestimmt. Damit soll das Unternehmen für die Zukunft wettbewerbsfähig und schlagkräftig aufgestellt werden.
Kern der Beschlüsse sind die Übertragung der bisherigen Mehrheitsanteile der F&B – Food & Beverage Services GmbH an der GEVA auf die Team Beverage AG. Damit übernimmt die Team Beverage AG die operative Führung in Einkauf, Vertrieb und Technologie. Zudem wurde die Neuausrichtung des Konditionsmodells beschlossen.
„Wir haben die GEVA in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt und auf ein solides Fundament gestellt. Mit der jetzt geschaffenen Struktur gehen wir den nächsten logische Schritt, um die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens langfristig zu sichern und zusätzliche Mehrwerte für unsere Gesellschafter zu schaffen“, erklärt Gregor Lex, Geschäftsführer der GEVA.
GEVA bleibt eigenständige Gesellschaft
Auch künftig soll die GEVA als eigenständige Gesellschaft und etablierte Plattform für die Zentralregulierung in der Getränkebranche bestehen bleiben. Gleichzeitig will sie weiterhin auf ihr Netzwerk von aktuell rund 100 Gesellschaftern und deren aktive Mitwirkung bei der Weiterentwicklung des Unternehmens setzen.
Dieses Netzwerk bleibt nach Angaben der GEVA unabhängig von den Gesellschafterstrukturen der Team Beverage und ist ausdrücklich offen für neue Getränkefachgroßhändler.
Verzahnung mit Team Beverage
Für das Geschäftsjahr 2025 kann die GEVA auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Durch die Fokussierung auf das Kerngeschäft der Zentralregulierung konnte das Unternehmen ein positives Ergebnis erzielen und damit den Markttendenzen entgegenwirken. Auch die Entwicklung in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres verlief nach Angaben der GEVA planmäßig.
Damit würde der eingeschlagene Kurs als wirtschaftlich stabile und zukunftsfähige Zentralregulierungsplattform konsequent fortgesetzt und eine solide Grundlage für die nun beschlossenen strukturellen Weiterentwicklungen geschaffen.
„Mit den heutigen Beschlüssen schaffen wir die Grundlage, um die GEVA langfristig stabil, leistungsfähig und zukunftsfähig aufzustellen. Die enge Verzahnung mit Team Beverage eröffnet zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten, ohne die Eigenständigkeit und die bewährten Leistungen der GEVA aufzugeben“, erklärt Holger Penndorf, Aufsichtsratsvorsitzender der GEVA.
Diese Neuausrichtung schaffe die Basis für die Nutzung gemeinsamer Kompetenzen, effizientere Prozesse sowie zusätzliche Dienstleistungen für Gesellschafter und Industriepartner. Ziel sei es, die Leistungsfähigkeit der GEVA weiter auszubauen und den Mehrwert für alle Marktpartner nachhaltig zu steigern.
„Die GEVA steht seit Jahrzehnten für Verlässlichkeit, Sicherheit und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Daran wird sich auch künftig nichts ändern“, betont Silke Rösler, Vorstand der Team Beverage AG. "Gleichzeitig entsteht die Grundlage, um die GEVA gemeinsam mit Team Beverage erfolgreich weiterzuentwickeln."
(GEVA/SAKL)