Erschreckende Nachrichten

Bundesliga: Stadion-Biere mit Bakterien verseucht

Mann hält Bierbecher in Stadion
Einigen Fußballfans dürfte angesichts der Ekelfunde beim Stadioncatering der Torjubel im Hals stecken bleiben. (© picture alliance)
Schocknachricht für viele deutsche Fußballfans und Stadionbesucher. Die „ARD Radio-Recherche Sport“ will mit Lebensmittelchemikern eine gesundheitsgefährdende Bakterienbelastung bei einigen Bieren aus dem Thekenverkauf gefunden haben. Aber nicht nur die Getränke seien verseucht.
Freitag, 02.06.2017, 11:45 Uhr, Autor: Felix Lauther

Die Bundesligasaison ist vorbei. Von Hamburg bis München, von Gladbach bis Leipzig bleiben die Stadien bis Ende August leer. Das ist angesichts eines Ekel-Fundes im Stadion-Catering vielleicht auch gut so. Nach Angaben der „ARD Radio-Recherche Sport“ wurden in Lebensmittellaboren Bakterien im Bier und in Speisen gefunden, die von den Eventgastronomen verkauft werden. So lag in den Stadien von München und Bremen die Gesamtkeimzahl bei Trinkwasseruntersuchungen in den Toiletten über dem erlaubten Grenzwert. Im Weserstadion fanden die Tester fiese Krankheitserreger an den Filtern der Wasserhähne.

Fäkalkeime, Eiterbakterien, Legionellen

In einigen Essensproben in den Stadien von Bayern München, Bremen und Köln stellten die Forscher Darmbakterien fest. Besonders belastet: Das Bier im Kölner Rhein-Energie-Stadion. Auf den Fischbrötchen im Bremer Weserstadion stellten die Forscher gefährliche Fäkalkeime fest. Eines der Brötchen soll nach Angaben des „ARD Radio-Recherche Sport“ sogar mit Eiterkeimen verunreinigt gewesen sein.

In Frankfurt und Bochum ist das Legionellen-Problem im Wasserkreislauf der Stadien laut dem Bericht immer noch akut. „Das Wasser sieht sauber aus, kann aber krank machen. Hier wird eindeutig zu wenig kontrolliert“, warnt Gary Zörner vom Labor für chemische und mikrobiologische Analytik in Delmenhorst gegenüber Bild Online. (Bild.de / ARD Radio-Recherche Sport / FL)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Spitzenküche zum Spitzensport
BBBank Wildpark
BBBank Wildpark

Traube Tonbach: Kader für das „KSC Stadion“-Catering steht

Zum Saisonstart im Sommer übernimmt das Schwarzwälder Feinschmeckerresort Traube Tonbach das Catering für die Hospitality-Bereiche im BBBank Wildpark, dem neuen Heimstadion des Karlsruher SC. Die Mannschaft für das kulinarische Gemeinschaftsprojekt mit dem blauweißen Traditionsverein ist fast vollständig und auch der neue kulinarische Leiter ist bereits unter Vertrag.
Pascal Lagardère und MSV-Trainer Dietmar Hirsch
Stadioncatering
Stadioncatering

Neues Gastronomiekonzept für Duisburger Stadion

Zum Start der Saison 2026/27 setzt Supreme Sports Hospitality in der schauinsland-reisen-arena ein neues Gastronomie- und Hospitality-Konzept um. Dazu gehören modernisierte Kioske, ein erweitertes Angebot und der neue „Duisburger“.
Außengastronomie
Umfrage
Umfrage

Außengastronomie bleibt im Sommer gefragt

Draußen speisen ist auch im Sommer 2026 beliebt: Eine Umfrage zeigt, wie weit Gäste für einen attraktiven Außenplatz fahren, wie lange sie bleiben und welche Bedeutung hundefreundliche Angebote haben.
Lalamove-Lieferfahrzeug bei der Übergabe einer Lieferung an einen Koch im Außenbereich einer Veranstaltung.
Catering-Logistik
Anzeige
Catering-Logistik

Mehr Flexibilität, weniger Fixkosten für Caterer mit Lalamove

Auftragsspitzen, kurzfristige Änderungen und saisonale Schwankungen stellen Caterer regelmäßig vor logistische Herausforderungen. On-Demand-Lieferdienste wie Lalamove können Betrieben helfen, Transporte flexibler zu planen und Fixkosten zu reduzieren.
Public-Viewing in einer Kneipe
Fußball-WM 2026
Fußball-WM 2026

Nach DFB-Aus: Lohnt sich Public Viewing jetzt noch?

Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft verliert die WM 2026 für viele deutsche Fans an Zugkraft. Doch für Gastronomen können sich Public-Viewing-Events trotzdem weiter lohnen – aber nur, wenn Nachfrage, Personal und Kosten realistisch kalkuliert werden.
Vaios Mpardas
HOGAPAGE-Interview
HOGAPAGE-Interview

Fußball-WM 2026: Public Viewing im Münchner Seehaus im Englischen Garten

Am 11. Juni startet die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Erstmals kämpfen 48 Nationen in 104 Spielen um den Titel. Zahlreiche Partien können Fußballfans auch im Seehaus im Englischen Garten in München verfolgen. Biergartenleiter Vaios Mpardas verrät im Interview mit HOGAPAGE, was Gäste beim Public Viewing erwartet, wie sein Team mit den späten Anstoßzeiten umgeht und welche Prognose er für das Turnier wagt.
Public Viewing in einer Kneipe
Fußballsommer
Fußballsommer

Fußball-WM 2026: So läuft es mit Public Viewing in Sachsen

Die WM-Länder USA, Kanada und Mexiko liegen in einer anderen Zeitzone. Bei hiesigem Torjubel beim Public Viewing kann es abends spät werden. Wie gehen die Städte in Sachsen damit um?
Public-Viewing in einer Kneipe
Auswertung
Auswertung

Späte WM-Anstoßzeiten könnten Gastro-Umsätze stark schmälern

Zusätzliche Gäste zur Fußball-WM 2026? Eigentlich bescheren Fußball-Weltmeisterschaften Kneipen, Bars und Biergärten viel Zulauf. Doch diesmal könnte das anders sein, vermuten Experten.
Public-Viewing im Außenbereich
Fußball-WM 2026
Fußball-WM 2026

Halle lockert Regeln für Public Viewing zur WM

In Halle dürfen Gaststätten während der Fußball-WM ihre Freisitze bei bestimmten Spielen länger geöffnet lassen. Für Wirte und Gäste gelten jedoch klare Vorgaben – und in Magdeburg gibt es eine etwas andere Regelung.