Getränkewirtschaft

Freie Brauer fordern finanzielle Unterstützung

Der Werteverbund der Freien Brauer fordert eine finanzielle Unterstützung für Gesellschafterbrauereien in der Corona-Krise und wendet sich mit einem offenem Brief an die Politik.

Mittwoch, 11.11.2020, 10:17 Uhr, Autor: Thomas Hack
Eine Brauerei

Die Freien Brauer appellieren, „nicht nur das erste Glied der Lieferkette zu berücksichtigen.“ (© Jacob Lund/stock.adobe.com)

Die Freien Brauer, ein Werteverbund aus 46 führenden, unabhängigen Familienbrauereien, richten sich mit einer deutlichen Forderung nach Finanzhilfen in einem offenen Brief an die Politik. Die mittelständischen Brauereien begrüßen die angekündigten Finanzmittel für die Gastronomie während des November-Lockdowns, prangern aber gleichzeitig an, dass diese Ankündigung nur für die Gastronomie, aber nicht die mittelbar Betroffenen, also die Brauerei-Partner der Gastwirte und Barchefs, gelten. Die Freien Brauer appellieren, nicht nur das erste Glied der Lieferkette zu berücksichtigen.

„Solidarisch mit der Gastronomie umgegangen“

„Wir fordern politische Entscheider auf nationaler Ebene auf, die Entscheidung bezüglich der wirtschaftlichen Unterstützung auf alle Lieferpartner der Gastronomie völlig unabhängig vom Geschäftsanteil gastronomischer Umsätze auszudehnen und somit allen Brauereien für ihren Gastronomieanteil die 75 %-ige Umsatzerstattung zu gewähren“, wendet sich Jürgen Keipp, Geschäftsführer der Freien Brauer, an die Politik. „Gerade die mittelständischen Familienbrauereien, die zur Wertegemeinschaft gehören, sind überdurchschnittlich partnerschaftlich in der Gastronomie engagiert und in den Monaten der Pandemie überdurchschnittlich solidarisch mit ihren gastronomischen Partnern umgegangen.“ (ots/TH)

 

Zurück zur Startseite

Weitere Themen