Ein Tropfen geht um die Welt

Riesling-Geburtstag wird zum Weltereignis

Die bedeutendste Rebsorte Deutschlands feierte am 13. März Geburtstag. An diesem Tag des Jahres 1435 wird die Rebsorte zum ersten Mal in einem Dokument erwähnt. Von Amsterdam bis Toronto fanden nun weltweit Aktionen statt.

Donnerstag, 14.03.2019, 13:09 Uhr, Autor: Thomas Hack
Ein Glas Riesling

Influencer-Events, Masterclasses, digitale Media-Kampagnen – zum Geburtstag des Rieslings war dieses Jahr weltweit etwas geboten. (© 5ph/Fotolia)

Die bedeutendste Rebsorte Deutschlands, der Riesling, feierte am 13. März Geburtstag. An diesem Tag des Jahres 1435 wird die Rebsorte zum ersten Mal in einem Dokument erwähnt. Von Amsterdam (NL) bis Toronto (CA) fanden aus diesem Grund dieses Jahr weltweit Aktionen unter dem Hashtag #rieslingbirthday statt. Diese reichen von Influencer-Events über Masterclasses, „Feast Dinner“-Abendveranstaltungen bis hin zu digitalen Media-Kampagnen und können über die 14 Informationsbüros des DWI sowie deren Social Media Kanäle weltweit verfolgt werden:

  • Canada: Riesling Birthday Events und Contest
  • China: Riesling Event in Shanghai
  • Japan: Influencer-Kampagne
  • UK feiert #HappyBirthdayRiesling auf Facebook und Instagram
  • US: Facebook und Instagram
  • Skandinavien: Online-Wettbewerb (Finnland), Instagram (Schweden und Dänemark), Norwegen: Geburtstagsfeier in Oslo

Aushängeschild des deutschen Weinbaus
Fast ein Viertel der bestockten Rebfläche in Deutschland trägt Riesling-Trauben. Sie gilt als das Aushängeschild des deutschen Weinbaus, wie keine andere Rebsorte bestimmt der Riesling das weltweite Image der 13 deutschen Anbauregionen. Deutschland gilt als Heimat des Rieslings, denn hier stehen mit rund 23.800 Hektar zirka 45 Prozent aller Rieslinge der Welt. Die frühe Verbreitung des Rieslings mit ersten Belegen für das 15. Jahrhundert, der Wuchs, die Größe der Traubenbeeren, die lange Reifezeit und Frostfestigkeit zeigen die Verwandtschaft mit Wildreben. Die längste Rieslingtradition haben Winzer im Rheingau und an der Mosel; von dort gibt es historische Dokumente, die auf die Jahre 1435 bzw. 1465 zu datieren sind. Hinweise auf die Verbreitung im heutigen Rheinhessen und der Pfalz stammen aus dem ausgehenden 15. und der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

 

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