Weinbau

Unterdurchschnittliche Menge an Wein und Most

Die Winzer in Deutschland haben im vergangenen Jahr eine leicht unterdurchschnittliche Menge an Wein und Most produziert. Nach drei Hitzejahren hatte im Sommer 2021 anhaltender Regen das Wachstum der Reben begrenzt.

Mittwoch, 23.03.2022, 10:53 Uhr, Autor: Martina Kalus
Weinrebe

Schwieriges Weinjahr bringt unterdurchschnittliche Menge. (Foto: © Rostislav Sedlacek/stock.adobe.com)

Die Winzer in Deutschland haben im vergangenen Jahr eine leicht unterdurchschnittliche Menge Wein und Most produziert. 8,45 Millionen Hektoliter waren zwar etwas mehr als 2020, aber auch 2,9 Prozent weniger als im langjährigen Durchschnitt, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch berichtete. Nach drei Hitzejahren hatte im Sommer 2021 anhaltender Regen das Wachstum der Reben begrenzt, erläuterte die Statistikbehörde.

Mehr als zwei Drittel der Menge (68 Prozent) entfiel auf Weißwein. Von der gesamten Erzeugung machte die höchste Qualitätsstufe Prädikatswein nur 15 Prozent aus – nach einem Anteil von 32 Prozent im Jahr zuvor. Die große Masse entfiel auf die zweite Stufe Qualitätswein mit 6,83 Millionen Hektolitern oder 81 Prozent der Gesamtmenge. Die beiden größten Anbaugebiete Rheinhessen und Pfalz schafften zusammen mehr als die Hälfte (51 Prozent) der gesamten deutschen Weinerzeugung.

(dpa/MK)

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