Spendenaktion

Was Grünkohl mit Wohltätigkeit zu tun hat

Zum Start in die Grünkohlsaison hat die Stadt Oldenburg ein neues Grünkohlbarometer vorgestellt. Auf einer Webseite soll jeder bis Ende März gegessene Teller Grünkohl gezählt werden, wie die selbsternannte „Kohltourhauptstadt“ am Mittwoch mitteilte. Wozu der Aufwand?

Mittwoch, 04.01.2023, 13:53 Uhr, Autor: Thiemo Welf-Hagen Wacker
Bratwurst mit Grünkohl schmeckt herrlich.

Bratwurst mit Grünkohl ist eine zünftige Mahlzeit. Machen Sie mit und unterstützen Sie jetzt die Grünkohl-Sependen-Aktion. (Foto: © Dar1930/stock.adobe.com)

Die Stadt will pro 20.000 gegessene Portionen je 100 Grünkohl-Gerichte an die Oldenburger Tafel abgeben. Privatpersonen, Restaurants oder Kantinen können die Gerichte auf der Webseite selbstständig eintragen. Die gespendeten Mahlzeiten werden von Sponsoren getragen.

Welches Ziel verfolgt Oldenburg mit der außergewöhnlichen Grünkohl-Aktion?

Ziel sei es, dass 100.000 Portionen gegessen und somit 500 Gerichte gespendet würden, teilte die Stadt mit. Am Mittwoch zählte das Barometer bereits über 10.000 verspeiste Grünkohlessen.

„Wir wollen mit der Aktion möglichst viele erreichen und je mehr Unterstützung wir bekommen, desto besser ist es für die Menschen, die auf die Hilfe der Oldenburger Tafel angewiesen sind. In Oldenburg gehört Grünkohl einfach zum Leben dazu“, erklärte die Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus- und Marketinggesellschaft, Silke Fennemann.

(dpa/THWA)

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