Fairtrade

Ein faires Menü

Das Hotel Stefanie in Wien bietet während der Sommermonate ein eigenes Menü mit großteils fair gehandelten Zutaten. Und das kommt bei den Gästen gut an.

Freitag, 09.08.2019, 10:43 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein
Bärtiger Mann schenkt sich ein Glas Wasser ein

Immer mehr Gastronomen legen auf fair gehandelte Grundzutaten ihrer Gerichte wert. (© Adobe Stock)

Die Organisation Fairtrade ist den meisten für Produktgruppen wie Kaffee, Orangensaft oder Bananen ein Begriff. Doch die Auswahl an fair gehandelten Produkten ist deutlich größer, in Österreich umfasst sie aktuell etwa 2100 Produkte. Mit der neuen Aktion „Wir kochen fair“ will Fairtrade Gastronomen dazu anspornen, Fairtrade-Produkte bei der Zusammenstellung der Gerichte möglichst häufig zu verwenden.

Einer, der das schon lange macht, ist etwa Anton Kormanak, Küchenchef des Wiener Hotels Stefanie. Aktuell bietet er während der Sommermonate zusätzlich zur regulären Karte auch ein speziellen Fairtrade-Menü an, das Gerichte enthält wie „Zucchini –Kokossuppe mit Fairtrade Kokosmilch“, „Gebratenes Filet vom Zander mit Fairtrade-Kräuter-Cous Cous und glacierten Kohlrabi“ oder „Fairtrade –Kokos-Tiramisu mit Fairtrade-Bananen-Eis“. Jedes der Gerichte ist dabei natürlich auch einzeln bestellbar.

„Anständige Bezahlung ist mir wichtig“

„Fairtrade ist mir wichtig, weil ich will, dass die Menschen in der Landwirtschaft weltweit anständig bezahlt werden“, so Kormanak. „Die Gäste nehmen jedenfalls wohlwollend zur Kenntnis, wenn Produkte aus fairen, regionalen und biologischen Quellen bezogen werden. Wenn ich auf der Karte lese, das Schweinefleisch kommt von einem Biohof im steirischen Burgau und der Reis von Fairtrade-Produzenten aus dem Himalaya, dann macht das schon einen Unterschied.“ Die Aktion würde jedenfalls sehr gut ankommen und sicherlich fortgesetzt werden.

Wer sich als Gastro-Partner bei Fairtrade registrieren möchte, kann das übrigens hier machen.

 

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