Relais & Châteaux

„Ethical Cuisine Trophy 2020“ an Stéphane Décotterd

Während des jährlichen Kongresses von Relais & Châteaux wurde Stéphane Décotterd, Küchenchef des Restaurant Le Pont de Brent (VD), mit der „Ethical Cuisine Trophy 2020“ ausgezeichnet.

Dienstag, 26.11.2019, 09:36 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein

Gratulation an die Sieger (v. l.): Benjamin Dietsche (Direktor Relais & Châteaux Schweiz & Liechtenstein), Pierre-Emmanuel Taittinger (Vorsitzender Taittinger und Sponsor der „Ethical Cuisine Trophy 2020“), Stéphane und Stéphanie Décotterd sowie Philippe Gombert (Präsident Relais & Châteaux). (© Relais & Châteaux)

Große Ehre für den Einsatz von Stéphane Décotterd, Küchenchef des bei Montreux gelegenen Restaurant Le Pont de Brent (VD) im Bereich Nachhaltigkeit: Anlässlich des jährlichen Kongresses von Relais & Châteaux wurde Décotterd die „Ethical Cuisine Trophy 2020“ überreicht. Der Anlass fand im Park Plaza Westminster in London statt.

„Seit über 25 Jahren belohnt Relais & Châteaux mit den Trophies die Leidenschaft und das Know-how ihrer Mitglieder. Mit der Ethical Cuisine Trophy würdigen wir das große Engagement von Stéphane Décotterd und seinem Team für die Umwelt und die Erhaltung der sie umgebenden natürlichen Ressourcen“, sagt Philippe Gombert, Präsident von Relais & Châteaux.

Ultra-regionale Küche

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung für unser gesamtes Team“, freut sich Stéphane Décotterd und ergänzte: „Seit einigen Jahren biete ich eine ultra-regionale Küche an, die verantwortungsbewusst und persönlich die Geschichte unserer Region erzählt. So möchte ich die lokale Landwirtschaft fördern und unserer Arbeit eine menschliche Dimension geben, die für die Erhaltung der Natur, der biologischen Vielfalt und unserer regionalen Identität so wichtig ist.“

Stéphane Décotterd bietet in seinem Restaurant Le Pont de Brent bewusst keine exotischen Früchte oder Meeresfrüchte mehr an, sondern kocht nur noch mit absolut rückverfolgbaren Produkten. Statt Hummer und Ananas finden sich auf seiner Karte nun Saibling vom regionalen Fischer, Gemüse vom Nachbarbauernhof sowie Wildkräuter und Pilze, die in der Umgebung gepflückt wurden.

 

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