Nachhaltigkeit

Seminaris rettet Gemüse vor der „Schönheitspolizei“

Die Seminaris Hotels setzen eine umfangreiche Nachhaltigkeitsstrategie um. Dazu gehört auch die Rettung von Bio-Gemüse, das durch EU-Normen für nicht schön genug erklärt wird.

Mittwoch, 13.04.2022, 14:16 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Krumme Gurken, ineinander verschlungene Möhren und Kartoffeln, die nicht ganz rund

Krumme Gurken, ineinander verschlungene Möhren oder Kartoffeln, die nicht ganz rund sind – in Kooperation mit dem Berliner Bio-Händler Querfeld rettet Seminaris jetzt nicht normgerechtes Gemüse. (Foto: © Christine Kuchem/stock.adobe.com)

In den Seminaris Hotels kommt seit März besonderes Gemüse auf die Teller: die „Veggie Rebels“. Das sind krumme Gurken, ineinander verschlungene Möhren oder Kartoffeln, die nicht ganz rund sind. Solches „nicht korrekt gewachsenes“ Gemüse erklären EU-Normen zur Ausschussware, da die Form schwieriger zu lagern und zu transportieren ist. Daher findet man es nur selten in den Regalen von Supermärkten und Bio-Läden.

Liebe zu Lebensmitteln

In Kooperation mit dem Berliner Bio-Händler Querfeld kann Seminaris jetzt solches Gemüse aus ökologischem Landbau retten. Die Köche der Hotels freuen sich, dass ihnen solche besonderen Stücke unter die Messer kommen. „Natürlich ist es aufwändiger, die Gemüserebellen zu schälen. Aber wenn man Lebensmittel wertschätzt als das, was sie sind – nämlich Mittel zum Leben – dann sorgt die Liebe zum Produkt für die Freude im Umgang damit“, erklärt Deborah Bertram, Head of Food & Beverage. „Wir freuen uns, dass wir sie unseren Gästen anbieten können.“

Die Rettung von nicht normgerechtem Gemüse ist nachhaltig. Somit unterstützen die „Veggie Rebels“ die umfangreiche Strategie von Seminaris zu diesem Thema: Das Unternehmen, das sich ganz klar zu nachhaltiger Entwicklung und ökologischer Verantwortung bekennt, sucht kontinuierlich nach neuen Möglichkeiten, um die bestehenden Aktivitäten zu ergänzen.

(Seminaris Hotels/SAKL)

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