Prognose

Digitalisierung: Diese 5 Trends erwartet die Hospitality-Branche in 2023

Die Digitalisierung schreitet in Deutschland weiter voran – insbesondere junge Generationen setzen auf moderne Arbeitsplätze und werden von veralteten Systemen sowie analogen Strukturen zumeist abgeschreckt. Wer also dem Fachkräftemangel entgegenwirken möchte, muss auf neue Verfahren und smarte Tools setzen – auch im Hospitality-Bereich.

Freitag, 16.12.2022, 11:58 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Digitales Bestellsystem in der Gastronomie

Dank digitaler Kassensysteme wird das Bestandsmanagement effizienter, prophezeit Michael Scheiblich. (Foto: © weedezign/stock.adobe.com)

Insbesondere in der Hospitality-Branche gibt es hinsichtlich der Digitalisierung noch immer viel zu tun. Viele internationale Technologieunternehmen sehen den Bedarf und unterstützen das Gastgewerbe vor Ort mit ihren digitalen Lösungen.

Während im vergangenen Jahr der Fokus jedoch auf automatisierte Abläufe im Frontend-Bereich und damit für ein besseres Gästeerlebnis gesetzt wurde, blieben die Entwicklungen im Hintergrund weitestgehend auf der Strecke.

Das wird sich 2023 ändern, prophezeit Michael Scheiblich, Experte und Lead Customer Success DACH der Personalplanungssoftware Planday. Er weiß, was die Hotel- und Gastronomiesparte im kommenden Jahr erwarten wird:

Trend 1: Schluss mit der Zettelwirtschaft – die Digitalisierung des Backoffice

Noch immer scheinen Excel und Notizzettel die beliebteren Hilfsmittel im Backoffice zu sein. Doch immer mehr Gründe sprechen für eine schnelle Digitalisierung und werden diese im kommenden Jahr weiter vorantreiben.

Denn mit dem Grundsatzurteil 1 ABR 22/21 vom BAG (Bundesarbeitergericht) vom 13. September 2022 wird die Arbeitszeiterfassung für Arbeitgeber Pflicht. Sollen also die eigenen Angestellten entlastet werden, muss der Fokus auch im Jahr 2023 weiter auf der Optimierung interner Prozesse und speziell der Arbeitszeiterfassung liegen.

Moderne Software-Lösungen und Apps sind eine einfache, aber vor allem ortsungebundene Möglichkeit, die Arbeitszeit effizient zu erfassen – egal ob im Betrieb oder im Homeoffice. Eine schnelle Freigabe der endgültigen Stunden und fehlerfreie Abrechnungen inklusive.

Auch für Personalmanager bietet die Digitalisierung des Backoffice eine zunehmende Entlastung. Sie behalten den Überblick über die jeweiligen Zuständigkeitsbereiche und können effizient Dienstpläne erstellen oder gegebenenfalls Änderungen schnell und transparent eintragen.

Zusätzliche Features, wie interne Kommunikationsfunktionen oder die Verknüpfung mit bestehenden Tools bis hin zum Frontdesk-Bereich sorgen zudem für mehr Struktur im Arbeitsalltag. Das spart Zeit und schont personelle Ressourcen.

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