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Virtuelle Weihnachtsmärkte sollen Branche helfen

Ein Bummel über den festlich geschmückten Seiffener Weihnachtsmarkt? Der ist künftig auch im Internet möglich. Virtuelle Weihnachtsmärkte sollen Händlern in der Corona-Krise helfen.

Dienstag, 13.10.2020, 10:55 Uhr, Autor: Thomas Hack
Ein Weihnachtsmarkt

Unbeschwert durch Weihnachtsmärkte zu bummeln, ist dieses Jahr wohl nur sehr eingeschränkt möglich. Doch jetzt gibt es Abhilfe für Händler und Kunden. (©ksfotodesign/stock.adobe.com)

Dresdner Stollen, Winzerglühwein und Räuchermännchen aus dem Erzgebirge: Händler und regionale Erzeuger in
Sachsen sollen in der Corona-Krise ihre Produkte auch auf Weihnachtsmärkten im Internet verkaufen können. So hat etwa die Dresdner RE Handels GmbH, die auch den Dresdner Onlineshop für regionale Produkte betreibt, einen Weihnachtsmarkt im Netz freigeschaltet. „Weihnachtsmärkte werden in diesem Jahr wohl nur eingeschränkt oder unter strengen Hygieneauflagen stattfinden“, ließ Geschäftsführer Leopold Eißner dazu verlauten.

Zielgruppe vor allem deutsche Touristen

Händler, die weniger Standplätze betreiben oder keinen eigenen Online-Shop haben, sollen deshalb den „virtuellen Weihnachtsmarkt“ nutzen können. Derzeit sind rund 20 regionale Manufakturen und Hersteller vertreten. Im nächsten Jahr soll der Shop auch ins Englische übersetzt werden. Zielgruppe sind zunächst vor allem deutsche Touristen, die in der Corona-Krise auf das Reisen oder den Besuch eines Weihnachtsmarktes verzichten, so Eißner. (lsn/TH)

 

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