Nachhaltige Gastronomie

Ideen teilen, Bewusstsein fördern

Um die Nachhaltigkeit in der Gastronomie anzukurbeln, initiiert der Verein Greentable die Mitmach-Aktion #GastroforFuture: Gastronomen und Hoteliers teilen Best Practice Beispiele, die Kollegen inspirieren sollen.

Montag, 13.05.2019, 10:20 Uhr, Autor: Kristina Presser

Unterstützen bereits die #GastroforFuture-Kampagne (v.l.): Friederike Gaedke (Die Gemeinschaft e.V.), Micha Schäfer (Nobelhart & Schmutzig) und Sebastian Frank (Restaurant Horvath). (Foto: © Greentable)

Welche Antriebskraft eine Stimme haben kann, hat die schwedische Schülerin und Klimaschützerin Greta Thunberg mit ihren inzwischen internationalen Schülerdemonstrationen „FridaysforFuture“ eindrucksvoll bewiesen. Auch hierzulande setzen sich Initiativen für mehr Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein ein – unter anderem die Organisation Greentable. Anlässlich der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit vom 30. Mai bis 5. Juni 2019 startet Greentable demnächst eine besondere Mitmach-Aktion: Unter dem Hashtag #GastroforFuture initiiert der Verein Aktionswochen für mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie.

Die ersten Fürsprecher aus der Branche
Die Kampagne „Gastro For Future“ startet am 25. Mai und endet mit dem „Tag der nachhaltigen Gastronomie der Vereinten Nationen“ am 18. Juni. In diesem Zeitraum sind Gastronomen und Hoteliers dazu aufgerufen, Best Practice Beispiele für nachhaltiges Engagement in der Branche unter dem Hashtag #GastroforFuture zu teilen. Vereinsgründer Matthias Tritsch dazu: „Wir suchen praktische Tipps von Kollegen für Kollegen und Ideen, die zum Nachahmen motivieren. Mit der Aktion wollen wir analog zur FridaysforFuture-Bewegung mehr Aufmerksamkeit auf das Thema lenken.“ Ab sofort werden diese dann durch einen Automatismus auf der Social-Media-Wall der Greentable-Website aufgeführt.

Und die ersten Gastronomen sind bereits Teil der #GastroforFuture-Bewegung. So plädieren Friederike Gaedke von der Initiative „Die Gemeinschaft e.V.“, Micha Schäfer, Küchenchef des „Nobelhart & Schmutzig“ und Sebastian Frank vom Restaurant Horvath aus Berlin beispielsweise für „Veränderung auf dem Feld, in der Küche und in den Köpfen.“

Von Kollegen für Kollegen
Um ökologisch verantwortungsvoller und auch ökonomisch effektiver zu wirtschaften, genügt es oft schon, die Prozesse und Abläufe im Betrieb anzupassen. Das kann zum Beispiel durch den Verzicht auf Plastik-Trinkhalme, die Einführung energie- und ressourcenschonender Technik in der Küche oder die Weiterverwendung übrig gebliebener Zutaten und Lebensmittel passieren. „Jeder Einsatz für mehr Nachhaltigkeit in der Gastronomie ist wertvoll“, betont Matthias Tritsch. „Gemeinsam können wir aber noch mehr erreichen, als Einzelkämpfer. Deshalb wollen wir das Wissen bündeln und an einem Ort sammeln.“

 

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