Manna Resort

Körper, Geist und Seele im Einklang

v.l. Andi Punter, Klaus Gummerer Maria Luisa Manna und Enrico Moretti (Foto: © Ricardo Rizzo)
v.l. Andi Punter, Klaus Gummerer Maria Luisa Manna und Enrico Moretti (Foto: © Ricardo Rizzo)
Ganz unter dem Leitgedanken des Wohlbefindens von Körper und Geist hat das neue Manna Resort seine Türen geöffnet. Im Interview mit HOGAPAGE sprechen die Geschäftsführer Luisa Manna (Inhaberin) und Andi Punter über das Konzept des Hauses.
Dienstag, 16.11.2021, 14:59 Uhr, Autor: Martina Kalus

Nach der feierlichen Eröffnung des neuen Manna Resorts in Südtirol am Donnerstag, 11. November um 11 Uhr erwartet das Manna Resort ab sofort seine ersten Übernachtungsgäste. Was diese dort erwartet, verraten Luisa Manna, Inhaberin und Geschäftsführerin, und Andi Punter, Geschäftsführer, im Interview:

Frau Manna, Herr Punter, unter welchem Leitgedanken ist das Manna Resort entstanden?

Das Resort wurde von Luisa Manna als Ort der Entspannung, der Inspiration, der Begegnung, und natürlich des Genusses konzipiert. Gäste sollen sich wohlfühlen, sie können dort nach ihren Bedürfnissen auftanken und sich verwöhnen lassen.

Worauf wurde sowohl beim Konzept als auch bei der Gestaltung besonders Wert gelegt?

Es ist so gebaut, dass es sich fast nahtlos in die umgebende Natur einfügt und wirkt, als sei es schon immer dagewesen. Beim gesamten Projekt wurde viel Wert auf nachhaltige, hochwertige Baumaterialien gelegt, Architektur und Design sind perfekt aufeinander abgestimmt und sorgen so für eine natürliche Harmonie des Resorts mit der umgebenden Natur. Natürlich steht das Wohlbefinden des Gastes im Mittelpunkt.

Das Hotel ist klimaneutral zertifiziert. Was musste hierfür erfüllt werden?

Die Zertifizierung erfolgte über die Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus. Die Grundlage für das Nachhaltigkeitssiegel bildet die bewährte KlimaHaus Gebäudezertifizierung. Darauf aufbauend wurde ein Protokoll entwickelt und die Zertifizierung um Kriterien ergänzt, die maßgebend für Ressourcenschonung und Wohlbefinden sind. Dabei werden unter anderem anwendungsspezifische Kriterien wie das Abfallmanagement, der Einsatz effizienter Leuchtmittel und Elektrogeräte, die Verwendung lokaler Produkte, Mobilität und Logistik, Ressourcenverbrauch oder Maßnahmen zur Förderung der Lebensqualität bewertet. Die Zertifizierung KlimaHotel berücksichtigt dabei die unternehmerischen Prozesse der Unterbringung und Versorgung von Gästen mit Schwerpunkt auf Energiemanagement, Abfallmanagement und Ressourcenverbrauch.

Alle Gästezimmer sind individuell nach Länderthemen gestaltet. Wie kam es zu dieser Idee? 

Die 15 Suiten und Juniorsuiten sind tatsächlich nach den verschiedenen Lieblingsländern oder -Orten der Eigentümer ausgesucht. Jede hat seinen eigenen Charakter und vollkommen unterschiedliches Design mit authentischen Baumaterialien. So findet man unter anderem ein Afrikanisches, zwei Arabische, zwei Japanische, ein Thailändisches, ein Französisches, ein Alt-Englisches, ein Urban Loft, aber zum Beispiel auch ein Rosenzimmer. Die drei Skandinavischen Zimmer – Finnland, Schweden und Dänemark verfügen jeweils noch über eine eigene Sauna.

Was halten die drei Chalets bereit?

Die Chalets bieten mit 55 bis 75 Quadratmeter viel Platz und verfügen über einen Kamin, eine kleine Küche und einen Wohn- Essbereich, eines davon hat zwei Schlafzimmer. Zwei von ihnen haben einen exklusiven Zugang zum Naturpool des Resorts, das dritte und größte Chalet ist hauptsächlich aus lokalem Holz, liegt etwas oberhalb des Resorts und bietet einen magischen Blick in die Wälder und über das Tal.

Welche Restaurants stehen zur Auswahl? 

In der Orangerie, dem Hauptrestaurant des Resorts mit rund 60 Sitzplätzen, gibt es mediterrane italienische Küche mit asiatischen Einflüssen. Im Gourmet-Restaurant „Luisa“, welches nur vier Tische bietet, zeigen Küchenchef Manuel Astuto und sein Team, was italienische Gourmetküche mit Fantasie und Leidenschaft bedeutet.

Was war Ihnen im Wellness/Spa oder Health & Care Bereich wichtig? 

Im Spa war es wichtig, einen Entspannungs- und Erholungsbereich zu schaffen, in welchem Gäste wirklich ausspannen können. Hochwertige Materialien, dunkle Töne, einen angenehmen Duft, ungestörter Ausblick auf die Natur und professionelle Behandlungen – auf Wunsch mit thailändischen Therapeuten – sind die perfekte Mischung dafür. Neben Yoga und Meditation steht en umfangreiches Gym mit neuester Technik zur Verfügung, ein personalisiertes Fitness-Training kann auf Wunsch und mit Unterstützung eines Personal Trainers zusammengestellt werden. Im Winter steht ein Skidepot, ein Skishuhtrockner, der Shuttle und eigene Skilehrer bereit.

Sie bieten maßgeschneiderten Therapien zur Vorsorge, der ursächlichen Behandlung von Krankheiten sowie der Optimierung der eigenen Gesundheit an. Was erwartet den Gast hier?

Als einziges Resort in Italien bietet das Manna Resort auf Wunsch eine 3- oder 7-Tage dauernde FX Mayr Kur an, die durch einen speziell zertifizierten Arzt und ein individuell auf die Bedürfnisse des Gastes zusammengestelltes Trainings-, Ernährungs- und Gesundheitsprogramm begleitet wird. Dieses Programm kann auch nach Abreise weitergeführt und unterstützt werden.

Was wünscht sich der Gast von heute Ihrer Meinung nach?

„Alles Können – nichts müssen“ fasst die Erwartungshaltung des anspruchsvollen Gastes von heute gut zusammen. Unser Eindruck ist es, dass die meisten Gäste einfach ankommen und sich verwöhnen lassen möchten, ohne sich an ein vorgegebenes Programm oder einen Schedule halten zu müssen. Viel Platz, viel Freiraum, Zugang zur Natur und zu Sport, Wellness und Bewegung in Kombination mit gutem Essen aus lokalen, schmackhaften Zutaten und ein motiviertes, authentisches Team, was Freude hat, an dem, was es tut – das scheint eine gute Mischung. Nach Corona vielleicht noch mehr, denn viele Menschen haben das Gefühl, zu sich selbst zurückfinden zu wollen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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