Promis

Christiano Ronaldo: Flughafen auf Madeira nach Starfußballer benannt

Kind fotografiert sich mit Cristiano Ronaldo Statue
Der Flughafen in Funchal auf der portugiesischen „Blumeninsel“ Madeira wurde im März 2017 nach dem Starfußballer Christiano Ronaldo von Real Madrid benannt. (© picture alliance / AP Photo)
Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat jetzt auch einen „eigenen“ Flughafen: Der Airport von Madeira in Funchal wurde nach dem auf der portugiesischen Atlantik-Insel geborenen Superstar benannt.
Donnerstag, 30.03.2017, 10:00 Uhr, Autor: Felix Lauther

Was hat er nicht schon alles gewonnen, der Christiano Ronaldo: er wurde mehrmals Weltfußballer, gewann die spanische Meisterschaft und heimste nicht nur einmal die Auszeichnung als bester Torjäger in der ersten spanischen Liga ein. Er wurde mit seinen Vereinen Manchester United und Real Madrid zudem mehrmals Championsleague-Sieger. Im Sommer 2016 holte er als Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft erstmals den Titel bei einer Fußball-Europameisterschaft. In Portugal ist er ein Nationalheld. Als Hotelier betreibt „CR7“, so sein Markenname, gemeinsam mit der Hotelkette Pestana mehrere Hotels in seinem Heimatland. Nun hat die „Blumeninsel“ Madeira, auf der Christiano Ronaldo das Licht der Welt erblickte, auch noch den Flughafen der Inselhauptstadt Funchal nach ihm benannt.

„Das ist für mich etwas sehr Besonderes, ich fühle mich glücklich und geehrt“, sagte der 32 Jahre alte Profi von Real Madrid vor Hunderten Menschen. Die Zuschauer riefen immer wieder „Cristiano, Cristiano, Cristiano“.

„Grenzenloser touristischer Opportunismus“
An der Zeremonie auf dem Flughafen nahmen unter anderen Ministerpräsident António Costa und Präsident Marcelo Rebelo de Sousa teil. Dabei wurden auch eine Büste des Fußballers enthüllt und eine Ausstellung mit Ronaldo-Bildern von verschiedenen Künstlern eröffnet.

Die Aktion war vor allem in Lissabon auf Kritik gestoßen. Die Maßnahme sei „lächerlich“, hatte etwa der Ex-Staatssekretär von Costas Sozialisten (PS), Francisco Seixas, geklagt. Es sei „grenzenloser, touristischer Opportunismus“. Darauf entgegnet der amtierende Weltfußballer: „Ich weiß, einige waren dagegen, aber wir haben Redefreiheit“. Ronaldo, der sich im dunklen Anzug mit Krawatte präsentierte, wurde von seiner spanischen Freundin Georgina und Sohn Cristiano Junior begleitet wurde. Auf Madeira hat Ronaldo bereits ein Museum und ein Hotel eröffnet. Die Insel hatte ihn auch schon mit einer Bronze-Statue geehrt. (dpa / FL)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Public Viewing in Leipzig während der Fußball-WM 2006
Potenzial
Potenzial

UEFA Euro 2024 bietet große Chance für den Incoming-Tourismus

Die UEFA Euro 2024 findet dieses Jahr in Deutschland statt. Erwartet werden Millionen Besucher in den Stadien und Fan-Zonen. Das verspricht auch große Chancen für den Incoming-Tourismus.
Fußballfans in der Kneipe
Hoffnungen
Hoffnungen

Tourismusbranche freut sich auf die Fußball-EM 2024

Mit Spannung blickt die Tourismusbranche in Nordrhein-Westfalen auf die Fußball-EM 2024. Große Erwartungen herrschen insbesondere in Bezug auf die Belegung der Hotels und die Belebung der lokalen Wirtschaft.
Flaggen der G20-Länder
Europäische Union
Europäische Union

G20-Länder beraten über Neustart des Tourismus

Wie kann der Tourismus wieder Fahrt aufnehmen? Und wie sieht die Zukunft des Reisens aus? Darüber beraten nun die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20). Die große Hoffnung ruht dabei auf dem Grünen Pass.
Junges Paar mit einer Stadtkarte während dem Urlaub
European Travel Monitor
European Travel Monitor

„Gute Voraussetzung für die Wiederbelebung des Incoming-Tourismus“

Deutschland konnte laut des aktuellen European Travel Monitor während der Pandemie Marktanteile im europäischen Wettbewerb gewinnen – und ist nun das Reiseziel Nummer eins für Europäer. Dadurch verzeichnete Deutschland in der Corona-Krise weniger starke Verluste als Wettbewerber.
Urlauberin in Rom
Chance auf Sommerurlaub
Chance auf Sommerurlaub

Reisewarnung soll baldmöglich aufgehoben werden

Schneller als gedacht könnte die weltweite Reisewarnung aufgrund der Corona-Pandemie in Reisehinweise umgewandelt werden. Dann soll, laut Außenminister Heiko Maas, europaweites Reisen wieder möglich sein.  
Ein Richterhammer
Thomas Cook – Pleite
Thomas Cook – Pleite

Deutscher Reisebüroverband erwägt EU-Klage

Nach der Pleite von Thomas-Cook erwägt der Reisebüroverband nun eine EU-Klage für Staatshaftung. Der Bundesregierung wird Fahrlässigkeit bei der Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie im deutsches Recht vorgeworfen.
Eine Frau mit EU-Flagge schaut aufs Meer
Politik & Urlaub
Politik & Urlaub

Welche Auswirkungen der Brexit auf den Tourismus hat

Das Hickhack rund um den Brexit sorgt nicht nur in London und Brüssel für Diskussionen. Auch deutsche Touristen und die Reisebranche fragen sich, was der EU-Austritt Großbritanniens für sie bedeutet. Fünf interessante Fakten…
Ein Mann im venezianischen Karnevalskostüm mit Eintrittstickets in der Hand
Tourismus
Tourismus

Venedig soll bald 10 Euro Eintritt kosten

Der überarbeitete Haushaltsplan der italienischen Regierung sieht vor, dass die Lagunenstadt „Eintrittsgelder“ von Touristen verlangen darf. Damit sollen diejenigen geschützt werden, die dort wohnen, arbeiten oder studieren.