Auszeichnung

Warsteiner Preis für Jürgen Gosch’s Lebenswerk

Jürgen Gosch
Jürgen Gosch gewinnt den Warsteiner Preis 2017. (Foto: Henrik Matzen)
Bei der 23. Verleihung des Warsteiner Gastronomiepreises im Februar im Berliner „ewerk“ verneigt man sich: Jürgen Gosch wird die Auszeichnung für sein Lebenswerk erhalten.
Donnerstag, 12.01.2017, 13:18 Uhr, Autor: Markus Jergler

„Eine Aufstiegsgeschichte wie vom Tellerwäscher zum Millionär, sein unnachahmliches Gespür für die Wünsche der Kunden, eine Bodenständigkeit, die seinesgleichen sucht, und die Risikobereitschaft für neue Geschäftsfelder machen Jürgen Gosch zum Botschafter und Vorbild für die gastgebende Branche in Deutschland“, ist sich die Expertenjury in ihrer Begründung für die „Lifetime Auszeichnung“ einig.

Jürgen Gosch habe seine Chancen immer konsequent genutzt, sich stetig weiterentwickelt und „König Kunde“ immer in den Mittelpunkt aller Aktivitäten gerückt. 900 Mitarbeiter und 70 Millionen Euro Jahresumsatz gehören zu seiner Erfolgsgeschichte. Der rote Hummer, welcher sein Markenlogo ziert stehe für Genuss und Atmosphäre und zählt zu den 100 bekanntesten Marken Deutschlands.

Der Preisträger ist bekanntermaßen bescheiden und fährt nach wie vor lieber mit seinem klapprigen VW herum, als in einer neuen Limousine. Auch Geld für Werbung fließt kaum. „Das beste Marketing findet direkt am Kunden statt. Der hat immer recht“, erklärt er. „Und er ist dein größtes Kapital. Sorge für sein Wohlbefinden und er kommt gern wieder“, fasst er zusammen. Die Führung seines Unternehmens möchte Jürgen Gosch, auch zu seinem eigenen Wohle, bald an seine Tochter und seinen Schwiegersohn abgeben. Beide sind schon seit einigen Jahren im Unternehmen aktiv. Wenn der Tag kommt, will Gosch seinen Wohlstand genießen. „Reisen ist für mich Luxus, den ich mir gönne“, erklärt Gosch. „Ein Unternehmer muss seine Chancen erkennen und nutzen“, ist er überzeugt.

Mit dem „Lifetime Award“ des Warsteiner Preises werden Persönlichkeiten  geehrt, die außerordentliches Engagement zeigen und durch ihre herausragende Lebensleistung Vorbildfunktion besitzen. Die Preisträger aus den Jahren zuvor sind Prof. Dr. Alfred Biolek, Gretel Weiß, Karl-Heinz Stockheim, Prof. Dr. h.c. Eckart Witzigmann, Eugen Block, Carmen Würth und Hermann Bareiss. (MJ)

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