Schweiz

Gault&Millau kürt Schweizer „Koch des Jahres“

Der Gault&Millau hat wieder die besten Restaurants der Schweiz ausgezeichnet. „Koch des Jahres“ ist Mitja Birlo, Chef im 7312 Hotel.

Dienstag, 30.11.2021, 14:35 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Mitja Birlo

Mitja Birlo, Chef im „7132 Hotel“ in Vals GR, ist „Koch des Jahres“. (Foto: © Gault&Millau)

Mitja Birlo, Chef im „7132 Hotel“ in Vals GR, ist mit 18 Punkten Gault&Millaus „Koch des Jahres“. Der 36-jährige lässt sich vom Valser Ökosystem inspirieren. Was fehlt in der Region, kauft er ein – auf der ganzen Welt. Birlo hat in der berühmten Schwarzwälder Talentschmiede „Traube Tonbach“ gearbeitet, in London auch bei Nuno Mendez. Zusammen mit seinem früheren Chef Sven Wassmer (heute Grand Resort Bad Ragaz) hat er das Restaurant „7132 Silver“ auf den Radar der Schweizer Gourmets geführt.

Sieben Meister in der Meisterklasse

„Le Club des 19“ nennt man in der Szene respektvoll den Kreis der 19-Punkte-Köche. Die sieben „Mitglieder“: In der Deutschschweiz Andreas Caminada (Fürstenau GR), Tanja Grandits (Basel), Peter Knogl (Basel) und Heiko Nieder (Zürich). In der Romandie Franck Giovannini (Crissier VD), Philippe Chevrier (Satigny GE), Bernard und Guy Ravet (Vufflens-le-Château VD). Didier de Courten aus Sierre, der sich nach Jahren an der Spitze vom Fine Dining verabschiedet hat und sich ganz auf seine Brasserie konzentriert, ist bereits wieder auf dem Weg nach oben: 17 Punkte für sein „Atelier Gourmand“, das höchste Brasserie-Rating im ganzen Land.

Felicia Ludwig
„Pâtissière des Jahres“ ist Felicia Ludwig aus dem „Ornellaia“ Zürich. (Foto: © Gault&Millau)

Zwei starke Frauen: Vrony Cotting-Julen und Felicia Ludwig

Gault&Millaus „Gastgeberin des Jahres“ wirtet in einer Zermatter Ski-Hütte: „Chez Vrony“ steht für die überragende Zermatter Pisten-Gastronomie. Regie führt seit Jahrzehnten Vrony Cotting-Julen, unterstützt von Ehemann Max. Sie steht für Herzlichkeit, Professionalität und ist trotz täglichem Großansturm die Ruhe selbst. „Pâtissière des Jahres“ ist Felicia Ludwig, die im „Ornellaia“ Zürich in der Brigade von Antonio Colaianni der heimliche Star ist. „Sommelier des Jahres“ Mathieu Quetglas (früher Crissier und Le Noirmont) kümmert sich um den Keller im „Valrose“ Rougemont VD und unterstützt dort Benoît Carcenat, seinen Copain aus Crissier-Zeiten. Zwei weitere Preisträger hat der Gault Millau bereits früher ausgezeichnet: Das „Castello del Sole“ in Ascona ist „Hotel des Jahres“, die „Jazzkantine“ in der Luzerner Altstadt „POP des Jahres“.

(Gault&Millau/NZ)

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