Messestart

Internorga startet in Hamburg

Nach drei Jahren coronabedingter Pause geht die Internorga in Hamburg wieder in Präsenz an den Start. Dabei hat die Pandemie nicht nur den Termin diktiert, sondern auch Themen gesetzt. Erstmals stehen Lieferdienste im Mittelpunkt.

Freitag, 29.04.2022, 10:19 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Bernd Aufderheide, Geschäftsführer der Hamburg Messe und Congress

Bernd Aufderheide, Geschäftsführer der Hamburg Messe und Congress, freut sich, dass die Internorga nun wieder live startet. (Foto: © Hamburg Messe und Congress/Michael Zapf)

Nach einer coronabedingt dreijährigen Zwangspause startet die internationale Hamburger Gastronomie-Leitmesse Internorga wieder in Präsenz und ohne Einschränkungen. Von Samstag bis Mittwoch präsentiert die Messe den kompletten Marktüberblick über neue Produkte, Trends und Innovationen um die Gastro- und Hotelleriebranche. Dabei können sich Gastronomen, Hoteliers, Konditoren und Bäcker wertvolle Anregungen holen. Kongresse und andere Veranstaltungen bieten Gelegenheit zum Austausch.

„Wir können es kaum erwarten und sind unendlich dankbar, dass wir die Internorga nun in diesem Jahr endlich durchführen können und Hamburg wieder an fünf Tagen zur Hospitality-Metropole und zum wichtigsten Branchentreff in Deutschland wird“, sagt Messechef Bernd Aufderheide. Der Außer-Haus-Markt brauche die Messe, und es sei an der Zeit, sich wieder persönlich zu treffen und auszutauschen.

Lieferdienste erstmals als Thema

Weil wegen der Pandemie und des Lockdowns Außer-Haus-Geschäfte stark zugelegt haben, befasst sich die Messe erstmals mit dem Thema Lieferdienste. Dazu zählen auch nachhaltige Verpackungslösungen, die in einem neuen Ausstellungsbereich gezeigt werden. Ebenfalls neu ist ein Bereich, in dem sich alles rund um den boomenden Markt beim Spezialitäten-Kaffee dreht.

Um der Digitalisierung gerecht zu werden, steht Akteuren aus diesem Bereich erstmals eine eigene Halle zur Verfügung. Dort werden globale Trends und individuelle Einsatzmöglichkeiten präsentiert, etwa cloudbasierte Kassen- oder Warenwirtschaftssysteme, automatisierte Dienstplanungen oder Marketingtools.

Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen

Mit dem Wegfall der Corona-Einschränkungen entfällt zwar die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske auf der Internorga, die Messe weist jedoch darauf hin, dass weiterhin die allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen gelten. „Dazu gehört eine regelmäßige und ausreichende Handhygiene sowie der Verzicht auf das Händeschütteln.“

(dpa/SAKL)

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