Fachmesse

Online-Ausgabe der Grünen Woche beginnt

Schälchen mit Mousse und Knäckebrot
Eindruck der Internationalen Grünen Woche 2020. (Foto: © Messe Berlin GmbH)
Die Grüne Woche startet – online und als Fachveranstaltung. Zum Auftakt schildern Landwirtschaft und Ernährungsindustrie die Lage in der Branche.
Mittwoch, 20.01.2021, 09:01 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz

Lebensmittel haben zwar im deutschen Einzelhandel in der Corona-Krise mehr Umsatz gebracht. Gleichzeitig aber bremsen neben Reisebeschränkungen in der Corona-Krise Tierseuchen wie die Afrikanische Schweinepest und die Geflügelpest die Geschäfte der exportorientierten Betriebe.

In normalen Jahren kommen an zehn Messetagen rund 400.000 Besucher auf das Messegelände am Berliner Funkturm, um sich über Landwirtschaft, Ernährungsindustrie und Gartenbau zu informieren. Die Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft geht indes auch im Online-Format der Messe weiter. Es geht unter anderem um Wege zu mehr Bio-Lebensmitteln und um mehr Tier- und Klimaschutz.

Sachsen-Anhalt mit drei digitalen Beiträgen

Auch Sachsen-Anhalt wird sich an der Gestaltung des Programms mit drei Beiträgen beteiligen: In einer Liveübertragung wird am Mittwoch Umweltministerin Claudia Dalberg (Grüne) die Gewinner eines Bio-Regionalpreises auszeichnen. Zugelassen zu dem Wettbewerb waren ausschließlich regionale und bio-zertifizierte Produkte, die bisher noch nicht im Handel vertreten sind. Mit dem Preis sollen nach Angaben der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt Produktinnovationen gefördert werden. Die Gesellschaft organisiert den Messeauftritt im Auftrag des Umweltministeriums.

Ein Videobeitrag des Landes zeigt den Ablauf des Wettbewerbs „Kulinarisches Sachsen-Anhalt“. „Hier geht es um Sensorik, um das Geschmackserlebnis“, erklärte der Chef der Agrarmarketinggesellschaft, Jörg Bühnemann. Außerdem würden Einblicke in drei Unternehmen gewährt, die bereits in den Vorjahren ausgezeichnet wurden.

Der dritte Beitrag zeigt die Besonderheiten regionaler Wertschöpfung von der Produktion bis zum Verkauf. Beispielhaft wurden dafür ein Bauer aus Tanne (Harz) und die Arbeit in einem Stendaler Scheunenladen mit der Kamera begleitet. Ziel sei es, durch die Beiträge die Vielfalt der Ernährungswirtschaft im Land widerzuspiegeln, so Bühnemann.

(dpa/sa/NZ)

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