ProWein Zero 2026: No/Low rückt stärker in den Fokus
Alkoholfreie Weine, Spirituosen und Alternativen sind längst mehr als ein Nischenangebot: Das No/Low-Segment professionalisiert sich spürbar und entwickelt zunehmend eigenständige Stilistiken. Auf der ProWein Düsseldorf (15. bis 17. März 2026) wird dieser Trend mit der neu aufgestellten ProWein Zero besonders sichtbar. In Halle 5 erwartet Fachbesucher eine erweiterte Produktwelt – inklusive neuer Zero Tasting Bar und der Integration alkoholfreier Spirituosen.
„No/Low ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein wachsendes Marktsegment, das differenziert betrachtet werden muss. Unsere Aufgabe ist es, Orientierung zu bieten und Entwicklungen sauber einzuordnen. Mit der neu aufgestellten ProWein Zero schaffen wir dafür eine klar strukturierte Plattform“, sagt Frank Schindler, Director der ProWein Düsseldorf.
No/Low als eigenständige Genusskategorie
Ob entalkoholisierte Weine, Proxies oder fermentationsbasierte Alternativen: Die Produkte gewinnen an Profil und werden immer häufiger im Food-Pairing eingesetzt. Produzenten investieren gezielt in Qualität und Sensorik – nicht als Ersatz, sondern als eigenständige Kategorie mit klarer Stilistik. Damit verschiebt sich der Fokus von „alkoholfrei“ als bloßer Alternative hin zu einem eigenständigen Genusserlebnis.
ProWein Zero 2026: mehr Aussteller, internationale Bandbreite
Was vor wenigen Jahren noch als Experiment galt, hat heute internationale Relevanz und ist seit mittlerweile drei Jahren Teil der ProWein Düsseldorf. Rund 180 Aussteller führen in diesem Jahr alkoholfreie Produkte in ihrem Portfolio. Mehr als 30 Unternehmen präsentieren sich direkt in der ProWein Zero in Halle 5, weitere rund 60 Marken sind an der Zero Tasting Bar vertreten.
Die internationale Vielfalt reicht von Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien über Norwegen, Österreich, Belgien und die Niederlande bis nach China und Argentinien. Neu im Jahr 2026 ist zudem die Integration alkoholfreier Spirituosen – ein Baustein, der die wachsende Differenzierung der Kategorie unterstreicht.
Zero Tasting Bar: kuratiert, interaktiv und nah am Markt
Herzstück der ProWein Zero ist die weiterentwickelte Zero Tasting Bar, die in Kooperation mit dem Meininger Verlag realisiert wird. Sie soll als zentraler Treffpunkt für Messebesucher dienen, die sich einen strukturierten Überblick über alkoholfreie Still- und Schaumweine sowie alkoholfreie Destillate verschaffen möchten.
Fachleute können dort gezielt verkosten, sich mit geschultem Personal austauschen und Produkte systematisch einordnen. Ergänzt wird das Angebot durch Exklusiv-, Impuls- und Thementastings, die neue Stilistiken, aktuelle Entwicklungen und internationale Trends kompakt vermitteln sollen. Eine digitale Bar-Karte sowie die visuelle Inszenierung sollen zusätzlich Orientierung bieten.
„Mit der Zero Tasting Bar bieten wir Produzenten eine professionell kuratierte Plattform und den Besuchern einen strukturierten Zugang zu einem hochdynamischen Marktsegment. Gleichzeitig markieren wir damit ein neues Kapitel in der Präsentation alkoholfreier Produkte“, so Felix Köhler vom Team Meiningers Competitions.
Markenpräsenz und Standkonzepte in Halle 5 und Halle 4
Neben zahlreichen Marken im ProWein Zero Concept-Bereich präsentieren sich weitere Unternehmen mit individuellem Standbau, darunter Geiger, Kolonne Null, Flavologic, Henkell, Pierre Chavin, Neobulles und LEA Winery. Ergänzend bleiben internationale Anbieter wie Schloss Wachenheim, Les Grands Chais de France, Reh Kendermann und Peter Mertes in Halle 4 wichtige Anker des alkoholfreien Angebots auf der ProWein.
Damit will sich die ProWein Zero 2026 als klar strukturierte Plattform für ein Segment positionieren, das zunehmend reift – und in Handel, Gastronomie und Hotellerie an Bedeutung gewinnt.
(ProWein/SAHO)