Steuersatz

Lindner für dauerhafte Senkung der Umsatzsteuer in Gastronomie

Neben Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich auch Bundesfinanzminister Christian Lindner für eine dauerhafte Senkung der Umsatzsteuer in der Gastronomie ausgesprochen. Bisher gilt der reduzierte Steuersatz bis Ende 2022.

Montag, 21.03.2022, 09:20 Uhr, Autor: Martina Kalus
Christian Lindner (FDP), Bundesminister der Finanzen. (Foto: © picture alliance/dpa | Michael Kappeler)

Christian Lindner (FDP), Bundesminister der Finanzen. (Foto: © picture alliance/dpa | Michael Kappeler)

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat sich für eine dauerhafte Senkung der Umsatzsteuer in der Gastronomie ausgesprochen. In einem an den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) adressierten Schreiben begründet Lindner dies mit der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Lage der Branche aufgrund der Corona-Pandemie. Der Brief liegt der Deutschen
Presse-Agentur vor.

Bisher gilt der reduzierte Steuersatz von 7 Prozent statt 19 Prozent für Speisen in der Gastronomie bis Ende 2022. „Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der gastronomischen Betriebe infolge der Covid-19-Pandemie halte ich es für angezeigt, dass der ermäßigte Umsatzsteuersatz für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen auch nach diesem Datum unbefristet anwendbar ist“, schreibt Lindner. Er werde sich deshalb innerhalb der Bundesregierung für die Entfristung einsetzen. Der ermäßigte Steuersatz solle aber nicht auf Getränke ausgeweitet werden.

Im Bundestagswahlkampf hatte sich bereits Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für eine dauerhaft gesenkte Mehrwertsteuer in der Gastronomie ausgesprochen.

(dpa/MK)

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