Vor den Verhandlungen

Lohnerhöhung: NGG fordert sechs Prozent

Eine Serviekraft mit zwei Tellern Salat, im Hintergrund zwei Köche bei der Arbeit
Die NGG fordert eine Lohnerhöhung für die Angestellten des Gastgewerbes um sechs Prozent. (Foto: JackF/fotolia)
Für die Tarifrunde 2018 hat der Hauptvorstand der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Dienstag eine tarifpolitische Empfehlung beschlossen.
Mittwoch, 29.11.2017, 08:58 Uhr, Autor: Markus Jergler

Nach der tarifpolitischen Empfehlung des Hauptvorstandes der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sollen die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen im kommenden Jahr sowohl im Ernährungsgewerbe als auch im Hotel- und Gaststättengewerbe um sechs Prozent steigen. Die Tarifverträge haben eine Gültigkeit von 12 Monaten.

Neben den geforderten sechs Prozent mehr Lohn fordert die NGG außerdem eine sichere Perspektive für junge Menschen durch eine qualifizierte Berufsausbildung und die im Tarifvertrag gesicherte Übernahme nach der Ausbildung. Darüber hinaus werde die Gewerkschaft NGG die Themen Entgeltgleichheit und demografischen Wandel aktiv vorantreiben.

„Wir wollen die Beschäftigten angemessen am Erfolg des Ernährungsgewerbes und des Gastgewerbes teilhaben lassen. Das ist auch ein Zeichen der Anerkennung ihrer guten Arbeit. Auch im nächsten Jahr wird so die Binnennachfrage eine wichtige Konjunkturstütze sein“, so Claus-Harald Güster, stellvertretender NGG-Vorsitzender. (MJ)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Dr. Thomas Geppert
Widerspruch
Widerspruch

Dehoga Bayern widerspricht NGG: „Gastgewerbe verzeichnet branchenübergreifend die wenigsten Überstunden“

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Bayern weist die Kritik der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hinsichtlich der Anhäufung von Überstunden im Landkreise Roth entschieden zurück.
BdS-Hauptgeschäftsführer Markus Suchert im Portrait
Gastronomie
Gastronomie

Nach Nichteinigung: BdS appelliert an die NGG

Der Hauptgeschäftsführer Markus Suchert hat sich zum derzeitigen Stand der Tarifverhandlungen mit der NGG geäußert. Da die beiden Verhandlungspartner bisher keine Einigung erzielen konnten, fordert der Verband jetzt ein Einlenken seitens der Gewerkschaft. 
Guido Zeitler NGG
Coronahilfen
Coronahilfen

NGG fordert mehr Unterstützung für das Gastgewerbe

Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) fordert, die Beschäftigten des Gastgewerbes besser zu unterstützen – unter anderem mit einer einmaligen Soforthilfe von 1.000 Euro.
Ein Büroarbeiter sitzt vor seinem Computer und drückt eine Hand gegen seinen Nacken
NGG warnt
NGG warnt

„Überstunden-Berg“ durch Tourismus-Boom?

Seit Donnerstag ist es offiziell. Deutschland verzeichnet einen Übernachtungsrekord – der Inlandstourismus boomt. Das geht aus neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sieht genau darin ein Problem für das Gastgewerbe.
Die NGG fordert mehr Gehalt für Angestellte im Gastgewerbe. (Foto: photocrew/fotolia)
Gehaltsverhandlungen
Gehaltsverhandlungen

„Jeder sollte 140 Euro mehr bekommen“

Vor dem Start von Tarifverhandlungen im Gastgewerbe hat die zuständige Gewerkschaft deutlich mehr Geld für die Beschäftigten gefordert. Jeder Mitarbeiter sollte pro Monat 140 Euro mehr bekommen, sagte Alexander Münchow von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Donnerstag in Stuttgart.
Servicekraft deckt Tisch mit Servietten
Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz

NGG: „Bessere Einkommen und Arbeitszeiten nötig“

Der Hotel- und Gaststättenverband möchte flexiblere Arbeitszeiten in der Gastronomie. Die Branchengewerkschaft NGG lehnt das ab. Besonders eine wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit stößt auf Widerstand.
Münchner Delegation auf der Bühne nach der Entscheidung über den deutschen Olympia-Bewerber in Baden-Baden
Deutscher Bewerber gekürt
Deutscher Bewerber gekürt

Olympia-Entscheidung: München geht ins Rennen – Chancen fürs Gastgewerbe

Die Entscheidung ist gefallen: München wird Deutschland im weiteren Bewerbungsverfahren um die Olympischen und Paralympischen Spiele vertreten. Für Hotellerie, Gastronomie und Tourismus eröffnet die Bewerbung neue Chancen. Gegenüber HOGAPAGE erklärt der Dehoga Bayern, worauf es für die Branche jetzt ankommt.
Dr. Marcel Klinge
Minijob-Debatte
Minijob-Debatte

DZG warnt vor Einschränkungen bei Minijobs

Rund 1,3 Millionen Minijobber arbeiten laut der Denkfabrik in der Gastwelt. Ein Impulspapier fordert den Erhalt des Sonderstatus sowie bessere Anreize für zusätzliche Erwerbstätigkeit.
Illustration eines Smartphones mit Hufeisenmagnet, der Bewerberprofile anzieht.
Mitarbeitersuche
Mitarbeitersuche

Social Recruiting für Hotel und Gastronomie

Offene Stellen erreichen Kandidaten heute oft dort, wo sie ihre Zeit verbringen: in sozialen Netzwerken. Glaubwürdige Einblicke in Team, Dienstplan und Entwicklungschancen können aus Aufmerksamkeit Interesse machen – und aus Interesse Bewerbungen.