Reaktion auf Omikron

Österreich verschärft Corona-Regeln

Von einem erneuten Lockdown hat Österreich vorerst abgesehen. Nun soll zunächst versucht werden mit einer FFP2-Maskenpflicht und schärferen Kontrollen in der Gastronomie das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen.

Freitag, 07.01.2022, 08:29 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Junge Dame mit Maske kontrolliert Gäste beim Einlass in das Restaurant

Ein neuer Lockdown ist in Österreich aktuell kein Thema. Andere Maßnahmen sollen helfen, die neue Corona-Welle zu bremsen. (Foto: © Irina – stock.adobe.com)

Österreich reagiert mit neuen Beschränkungen und kürzeren Quarantänefristen auf die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus. Künftig muss im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn kein Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden kann, wie Bundeskanzler Karl Nehammer verkündete. Das gilt zum Beispiel für Fußgängerzonen und Warteschlangen. Außerdem werden der Handel und die Gastronomie zu Kontrollen verpflichtet, damit die 2G-Regel – also Einlass nur für Geimpfte und Genesene – eingehalten wird. Die ÖHV geht davon aus, dass in Zuge dessen mit einer Verschärfung der Kontrollen zu rechnen ist. Im Falle von groben Verstößen können ab 3. Februar immerhin auch temporäre Betretungsverbote verhängt werden. Gleichzeitig werden auch die Geldstrafen angehoben.

Das gilt für die Quarantäne

Um die Infrastruktur nicht zu gefährden, können sich Kontaktpersonen von Infizierten künftig nach dem fünften Tag aus der Quarantäne freitesten. Mit täglichen Tests und dem Tragen einer FFP2-Maske sollen Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur auch als Kontaktperson weiterarbeiten können. Die Situation sei sehr ernst, sagte Nehammer. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung könne ein neuer Lockdown aber verhindert werden. Der sogenannte Grüne Pass als Nachweis einer Impfung wird den Angaben zufolge von Februar an nur noch sechs Monate gültig sein.

(ÖHV/dpa/NZ)

 

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