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NRW könnte erstmals Großveranstaltung erlauben

Unerwartete Überraschung: Die NRW-Landesregierung will ein Düsseldorfer Großkonzert mit 13.000 Besuchern erlauben – wenn sich das Infektionsgeschehen nicht drastisch verschlechtert.

Freitag, 14.08.2020, 10:21 Uhr, Autor: Thomas Hack
Menschen auf einem Konzert

Lichtschimmer für die Eventbranche: In Düsseldorf könnte bald erstmals wieder ein Großevent mit 13.000 Zuschauern stattfinden. (©Yakobchuk Olena/stock.adobe.com)

Der Streit der Stadt Düsseldorf und der NRW-Landesregierung um ein Großkonzert mit 13.000 Zuschauern ist beigelegt, denn die Konfliktparteien haben einen Kompromiss gefunden: Das Event  kann prinzipiell mit Tausenden Zuschauern am 4. September stattfinden – wenn sich die Infektionszahlen bis dahin nicht gravierend verschlechtern. Die endgültige Entscheidung fällt damit spätestens am 31. August – vier Tage vor dem eigentlichen Termin.

Anfängliche Rechtszweifel

Angesetzt ist das Großkonzert mit Bryan Adams, Sarah Connor und weiteren Künstlern im Fußballstadion Merkur Spiel-Arena. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hatte offiziell erst vor einigen Tagen von den bereits von der Stadt abgesegneten Plänen erfahren, als der Veranstalter das Konzert per Pressemitteilung öffentlich machte. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte umgehend rechtliche Zweifel angemeldet. (lnw/TH)

 

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