Übergabe

Frank Wagner zum Präsidenten des FCSI gewählt

Bei der Mitgliederversammlung des internationalen Planer-Verbands FCSI EAME, die kürzlich im Rahmen der Konferenz „Together, Action, Change, Transformation“ in Chantilly bei Paris stattfand, wurde Frank Wagner, Präsident des FCSI Deutschland-Österreich, mit nur einer Enthaltung zum neuen EAME-Präsidenten gewählt.

Mittwoch, 01.06.2022, 07:15 Uhr, Autor: Karoline Giokas

Frank Wagner wurde zum Präsidenten des FCSI EMEA gewählt. (Foto: © FCSI)

Frank Wagner übernahm bei der internationalen Konferenz des FCSI Europe, Africa and Middle East (EAME) den Stab von Remko van der Graaff: „Ein wesentliches Ziel meiner Arbeit wird es sein, alle Einzelverbände weiter zu vernetzen und zusammenzuführen, damit sie voneinander zu lernen und Projekte gemeinsam umsetzen, verbindende Ideen finden, die Sprachbarrieren abbauen und kulturelle Unterschiede verständlicher machen“, umreißt Wagner seine Vision für die internationale Organisation.

„Ich möchte auch die Zusammenarbeit mit den anderen beiden Divisionen FCSI Asia Pacific und FCSI The Americas intensivieren und kann mir gut vorstellen, dass bei einer engeren Kooperation vieles Gutes für den FCSI EAME herauskommen wird.“ Die Foodservice Consultants Society International FCSI vereint weltweit mehr als 1.000 professionelle Berater und Planer für die Hospitality-Branche in 35 Ländern. Die 1971 gegründete Division EAME zählt innerhalb des Verbands zu den derzeit dynamischsten und am schnellsten wachsenden Einheiten.

Den Wandel bewältigen und gestalten

Die FCSI EAME-Konferenz vom 12. bis 15. Mai in Chantilly stand unter dem Motto „Together, Action, Change, Transformation (TACT)“ und war maßgeblich vom Umgang der Branche mit den durch die Corona-Pandemie verursachten Herausforderungen geprägt. Kooperation und proaktives Handeln haben sich in den vergangenen zwei Jahren als maßgebliche Strategien erwiesen, um den unvermeidlichen Wandel zu bewältigen und konstruktiv zu gestalten.

Auch Nachhaltigkeit war ein wichtiges Thema der verschiedenen Redner, zu denen der scheidende Präsident Remko de Graaff ebenso gehörte wie Zukunftsforscherin Christine Schäfer vom Zürcher Gottlieb Duttweiler Institut und Benjamin Calleja, Gründer und CEO von Livit Design sowie Bruno Parmentier, Forscher auf den Gebieten globale Nahrungsmittelproduktion und Hunger. Weitere Themen waren Food-Trends, Lieferketten, die Vermeidung von Food Waste und Plastik, BIM sowie Markenbildung und ein verbessertes Gästeerlebnis.

Nachwuchsteams für zukunftsweisende Ideen ausgezeichnet

Auch die Nachwuchsförderung – für den FCSI immer ein Herzensanliegen – stand auf dem Programm der Konferenz. Erneut bewarben sich zwei Teams aus Studenten aus Dubai, dem Libanon, der Schweiz, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich mit ihren Ideen um den 2022 FCSI EAME Student Challenge Award. Angesichts der herausragenden Vorschläge für das Gastronomiekonzept der Zukunft war eine Entscheidung für die Jury unmöglich, sodass sich beide Teams den Preis letztendlich teilten. Geehrt wurde ebenfalls FCSI-Mitglied Roger Obeid, der sich seit Jahren für die Interessen von Menschen mit Behinderungen in der Hospitality einsetzt. Eine inspirierende Tour zum nahegelegenen Schloss von Chantilly, eine MasterChef BBQ Challenge, anregende Gespräche unter Kollegen und Ausflüge auf die Tanzfläche rundeten das Branchentreffen ab.

Nicht nur thematisch stand die Konferenz ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Zusammen mit dem gastgebenden Hyatt Regency-Hotel hatten die Veranstalter ein Konzept für ein möglichst klimaneutrales Event erarbeitet. Die restlichen verursachten CO2-Emissionen wurden mit einer Spende von 23 Euro pro Teilnehmer an ein vom FCSI unterstütztes Klimaprojekt in Afrika kompensiert. Für die Zukunft hat sich der Verband zum Ziel gesetzt, nur noch CO2-neutrale Veranstaltungen auszurichten.

(FCSI/KG)

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