Österreich

Mehrwertsteuersenkung auf Nächtigungen und F&B gefordert

Die Österreichische Hoteliervereinigung fordert eine dauerhafte Mehrwertsteuersenkung für Österreich. Anderenfalls befürchtet ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer eine massive Wettbewerbsverzerrung.

Freitag, 17.09.2021, 08:59 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Markus Gratzer

Die österreichische Hotellerie wünscht sich eine Verlängerung der Mehrwertsteuer-Senkung auf Nächtigungen und F&B. (Foto: © ÖHV)

Die heimische Hotellerie wurde durch die Corona-Krise enorm getroffen. Nach wie vor kämpft die Branche mit den Auswirkungen der Pandemie, die Umsätze von 2019 sind vor allem in der Stadt- und Kongresshotellerie noch lange nicht erreicht. „Die Bundesregierung hat richtig reagiert und unseren Betrieben mit der Senkung der Umsatzsteuer auf Nächtigungen und F&B von 10 auf 5 Prozent rasch geholfen“, so Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung. „Um wieder auf Erfolgskurs zu kommen, wäre eine Verlängerung des verminderten Steuersatzes – über 2021 hinaus – nun eine weitere wichtige Unterstützung.“

Erholung der Branche gefährdet

Andernfalls sieht der Interessenvertreter die Erholung der Branche gefährdet. „Mit einer Wiedereinführung des 10-Prozent-Steuersatzes ab 01.01.2022 wären wir am deutschsprachigen Beherbergungsmarkt massiven Wettbewerbsverzerrungen ausgesetzt. Denn die wichtigsten Konkurrenten, die Schweiz und Deutschland, versteuert Nächtigungen mit 3,7 Prozent bzw. 7 Prozent“, appelliert Gratzer für eine Prolongierung der Maßnahme.

(ÖHV/NZ)

 

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