Corona-Pandemie

Corona-Warn-App erweitert Check-In-Funktion

Die Corona-Warn-App hat seine Check-In-Funktion erweitert, mit der vor allem risikoreiche Begegnungen von Menschen in Innenräumen besser erfasst werden sollen. So können nun auch QR-Codes der Luca App genutzt werden.

Mittwoch, 10.11.2021, 13:26 Uhr, Autor: Martina Kalus
Corona-Warn-App der Bundesregierung (Deutschland)

Die Corona-Warn-App nutzt für Check-in auch QR-Codes der Luca-App. (Foto: © U. J. Alexander/stock.adobe.com)

Die Corona-Warn-App kann nun zum Einchecken auch die Klötzchengrafiken (QR-Codes) verwenden, die mit der Luca-App erstellt wurden. Damit müssen Veranstalter nur noch einen QR-Code für die unterschiedlichen Apps erzeugen. Dabei fließen keine Daten in das Luca-System.

Zwei unterschiedliche Konzepte

Die Corona-Warn-App (CWA) und die Luca-App verfolgen zwei unterschiedliche Konzepte, um die Infektionsraten mit dem Corona-Virus einzudämmen, die sich ergänzen. Die CWA registriert anonymisiert Personen, die sich für längere Zeit in einem Abstand von zwei Metern oder weniger befunden haben, als Risikokontakte. Bei der Luca-App werden gesichert Kontaktdaten der Besucher erfasst, die bei Bedarf dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt werden.

Bei Einchecken mit der CWA in geschlossenen Räumen wird berücksichtigt, dass sich dort die Aerosole auch über größere Entfernungen hinweg bewegen. Außerdem sind Luftpartikel, die von Infizierten ausgeatmet wurden, auch dann noch eine Zeit lang in einer gefährlichen Konzentration vorhanden, wenn die Person bereits den Raum verlassen hat. Veranstalter und Gastwirte können für den Check-in einen QR-Code in der CWA generieren; sie können aber auch die Klötzchengrafik aus dem Luca-System verwenden.

(dpa/MK)

 

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