Auszeichnung

35 Wiesn-Wirte mit Umweltprädikat 2017 ausgezeichnet

V.l.n.r. Lorenz Stiftl, Zum Stiftl und Sprecher „Kleinen Wiesnzelte“, Toni Roiderer, Hacker Festzelt und Sprecher „Großen Wiesnzelte“, bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern Angela Inselkammer sowie Christine und Anton Winklhofer, Festzelt Tradition auf der Oiden Wiesn.
V.l.n.r. Lorenz Stiftl, Zum Stiftl und Sprecher „Kleinen Wiesnzelte“, Toni Roiderer, Hacker Festzelt und Sprecher „Großen Wiesnzelte“, bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern Angela Inselkammer sowie Christine und Anton Winklhofer, Festzelt Tradition auf der Oiden Wiesn.
Bayerns Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner zeichnete heute gemeinsam mit Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf und der Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern Angela Inselkammer 35 Wiesn-Wirte mit dem Umweltprädikat 2017 aus.
Donnerstag, 21.09.2017, 14:04 Uhr, Autor: Markus Jergler

„Das Oktoberfest ist ein bayerisches Wahrzeichen, ein herausragender Imageträger für den Tourismus im Freistaat und ein Wirtschaftsfaktor ersten Ranges für die Stadt München und das Umland. Das Oktoberfest und seine Wirte sind aber auch Vorreiter für umweltschonend organisierte Großveranstaltungen: Die Verwendung von Ökostrom, ein sparsamer Wasserverbrauch und das Angebot an regionalen und biologischen Produkten setzen Maßstäbe! Mit der heutigen Urkundenverleihung geben wir ein für alle sichtbares Signal: Ökologie und Ökonomie sind in Bayern zwei Seiten einer Medaille“, so Aigner.

Oktoberfest-Wirte sind Botschafter bayerischer Festkultur – und gleichzeitig Vorbilder für den Umweltschutz. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei der Auszeichnung. Scharf: „Lebensgenuss, Heimatliebe und Umweltschutz gehören in Bayern einfach zusammen. Das Umweltprädikat ist ein sichtbares Zeichen für gelebten Umweltschutz. Die Wiesn-Wirte stellen sich freiwillig und selbstverpflichtend den Anforderungen des Umweltprädikats – angefangen beim Zeltaufbau, über den Transport, bis zum schonenden Umgang mit Wasser. Hier werden Ökologie und Ökonomie eindrucksvoll miteinander verbunden. Damit zeigen wir unseren Gästen aus nah und fern, dass die Wiesn nicht nur das schönste und größte, sondern auch eines der saubersten Volksfeste der Welt ist.“

Die Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA, Angela Inselkammer, unterstrich: „Das Umweltprädikat 2017 bringt umweltorientierten Festzeltbetrieben auf dem Münchner Oktoberfest gleich dreifachen Gewinn: Unsere Mitarbeiter lernen verantwortungsvoll und bewusst zu wirtschaften, das Unternehmen spart Energie- und Entsorgungskosten und unsere Gäste fühlen sich in einer modernen und nachhaltigen Betriebsführung wohl.“

Ausgezeichnet wurden das Armbrustschützenzelt, die Augustiner Festhalle, die Pschorr Bräurosl, das Schottenhammel-Festzelt, das Festzelt Tradition, die Fischer-Vroni, das Hacker-Festzelt, das Hofbräu-Festzelt, Käfer’s Wies’n-Schänke, Kuffler’s Weinzelt, die Löwenbräu Festhalle, das Marstall-Festzelt, die Ochsenbraterei, das Schützen-Festzelt, das Schichtl, das Winzerer Fähndl sowie die Hühner- und Entenbraterei Poschner. Bei den kleinen Festzeltbetrieben gab es das Umweltprädikat für Bodo’s Cafezelt, das Cafe Kaiserschmarn, den Glöckle Wirt, die Münchner Knödelei, das Festzelt Zum Stiftl, die Metzger Stub’n Vinzenzmurr, Zur Bratwurst, Zum Mohrenkopf, Hühner- und Entenbraterei Ammer, Freisinger’s Kas- und Weinstub’n, Fisch-Bädä Wies’nstadl, Goldener Hahn, Haxenbraterei Hochreiter, Wildstuben, Hühner- und Entenbraterei Wildmoser, Schiebl’s Kaffeehaferl, Heinz Wurst- und Hünerbraterei, Hochreiters Kalbsbraterei sowie für die Heimer Enten- und Hendlbraterei. (MJ)

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