Corona-Maßnahmen

Bräustüberl führt Ausweispflicht für Gäste ein

Um gegen Falschangaben auf Gästelisten vorzugehen, hat der Biergarten des Andechser Bräustüberls eine radikale Maßnahme ergriffen: Die Besucher müssen sich vor dem Betreten ausweisen können.

Donnerstag, 30.07.2020, 10:51 Uhr, Autor: Thomas Hack
Kloster Andechs

Die Biergarten-Betreiber von Kloster Andechs gehen radikal gegen Gästelisten-Fälscher vor – mittels einer Ausweiskontrolle. (© David Brown /stock.adobe.com)

Die bayerischen Gastwirte müssen die Kontaktdaten der Gäste in Listen erfassen. Doch was tun, wenn diese unter falschem Namen unterzeichnen? Wie der Merkur berichtet, hat das überregional bekannte Andechser Bräustüberl nun radikale Maßnamen gegen Falschangaben auf den Gästelisten in die Wege geleitet: Die Besucher des Kloster-Biergarten müssen sich zusätzlich auch mit gültigen Dokumenten ausweisen können! Bräustüberl-Sprecher Martin Glaab hätte dazu erläutert, „dies könne über jedwede Art Ausweis geschehen, sei es Personalausweis, Führerschein oder ähnliches.“

„Größtmöglichen Schutz bieten!“

Das Bräustüberl wolle mit dieser Maßnahme den Gästen und Servicekräften den größtmöglichen Schutz zuteil werden lassen, wie es dazu heißt. Die Besucher selbst würden sich äußerst kooperativ zeigen, teilte der Sprecher weiter mit. Auch dem Dehoga Bayern ist es ein Dorn im Auge, wenn Restaurantgäste falsche Angaben machen: Präsidentin Angela Inselkammer zufolge sei bei solchen Vergehen keine „Ernsthaftigkeit im Umgang mit dem Coronavirus gegeben“. (merkur.de/TH)

 

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