Wachstumstreiber

Deliveroo steigert Umsätze von Restaurants

Deliveroo Fahrradkurier
Viele Restaurants erreichen durch die Zusammenarbeit mit Deliveroo eine Steigerung ihrer Umsätze (Foto: © obs/Deliveroo)
Vor vier Jahren lieferte Will Shu, Gründer von Deliveroo, die erste Bestellung in London aus. Heute gibt die Firma neue Zahlen zum Wachstum bekannt. Ergebnis: Die Plattform hilft deutschen Restaurantpartnern, neue Kunden zu gewinnen und mehr Umsatz zu generieren.
Montag, 20.02.2017, 11:46 Uhr, Autor: Markus Jergler

Mehr als 2.000 Restaurantpartner hat Deliveroo mittlerweile in Deutschland, darunter auch größere Marken wie dean&david oder Tommi’s Burger Joint. Im vergangenen Jahr stieg das globale Bestellvolumen um ganze 650 Prozent! In Deutschland kommen täglich neue Restaurants hinzu. Geliefert wird heute innerhalb von Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln und Düsseldorf.

Nach eigenen Aussagen konnten Deliveroos Restaurantpartner einen kontinuierlichen Anstieg an Bestellungen verzeichnen, der ihnen die Möglichkeit gab, mehr Personal anzustellen und ihr Geschäft zu erweitern. Ein zentraler Wachstumstreiber waren die Mittags-Bestellungen, die 2016 in Deutschland um 200% gestiegen sind. Dies liege an neuen Serviceleistungen wie „Deliveroo for Business“, wodurch vor allem der Bestellprozess in Unternehmen erleichtert werde.

„Wir wollen den Konsumenten in Deutschland neue Möglichkeiten bieten, gutes Essen aus den besten Restaurants auch zuhause zu genießen. Die Erwartungshaltung unserer Kunden hat sich deutlich verändert. Sie wollen Essen per Knopfdruck bestellen. Diese Nachfrage bedienen wir mit qualitativ hochwertigen Dienstleistungen“, so Felix Chrobog, Geschäftsführer von Deliveroo Deutschland. So können Restaurantbesitzer ihren Umsatz bis zu 30 Prozent steigern, ohne eigene Fahrradkuriere oder technische Infrastruktur. „Wir sind stolz darauf, es Restaurantbesitzern zu ermöglichen, ihr Geschäft auszubauen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten in ihrer Region zu schaffen. Wir erhalten durchweg positives Feedback von unseren Partnerrestaurants und wollen unsere Innovationsführerschaft in der Branche weiter ausbauen“, so Chrobog.

Zahlreiche Partner wie dean&david bestätigen das britische Unternehmen: „Seit wir uns 2015 zu einer Partnerschaft mit Deliveroo entschlossen haben, sind die Bestellungen konstant angestiegen. Dank diesem neuen Absatzweg konnten wir unseren Umsatz erheblich steigern“, sagen beispielsweise Stefan Huspenina und Alexander Kleinhans von Ruff’s Burger in München. (ots / MJ)

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