Die neugestaltete Chronobar bringt ein neues Zeitgefühl ins Berlin Marriott Hotel
„Zeit ist das verbindende Element unserer neuen Chronobar“, erklärt Hansjörg Schneider, General Manager des Berlin Marriott Hotel. „Wir wollten einen Ort schaffen, der sich dem Rhythmus der Menschen anpasst – nicht umgekehrt. Ein Ort, an dem Berliner und Gäste gleichermaßen ankommen, bleiben oder weiterziehen können.“
Die Chronobar soll sich dabei als ein Ort verstehen, der den Rhythmus der Zeit aufnimmt. Ihr Name vereint „Chrono“, das griechische Wort für Zeit, mit der klassischen Bar als Ort der Begegnung.
Inspiriert ist das Konzept von der ersten Berliner Ampel, die 1924 am Potsdamer Platz mit integrierter Uhr den Takt der Stadt bestimmte. Dieses Zusammenspiel von Zeit und Bewegung übersetzt die Chronobar in ein zeitgemäßes Barkonzept.
Eine Bar, die sich verändert
Die Chronobar fügt sich in das hohe Atrium ein und bildet das zentrale Element des Hauses. Sie wurde offen, kosmopolitisch und in enger Verbindung mit ihrem Standort am Potsdamer Platz gestaltet.
Wie die Stadt selbst verändert sich dabei auch die Chronobar im Laufe des Tages – kulinarisch wie atmosphärisch. Das Licht wird allmählich gedimmt, die Musik hörbar lebendiger, und Service wie Angebot passen sich fließend an – vom Frühstückskaffee mit Egg Royale bis zum Fleischerei Burger mit Pommes am Abend. So entstehen harmonische Übergänge von Tag zu Nacht, die den Wandel der Bar spürbar machen sollen.
Auch das Interieur prägt die Atmosphäre: Materialien wie Holz, Marmor und Metall greifen die rauen Facetten Berlins auf und verbinden sie mit subtiler Eleganz. Warme Farbtöne – tiefes Grün, Braun und ein sanftes Rot – schaffen zu jeder Tageszeit ein einladendes Ambiente.
Für den eigenen Rhythmus
Das Interior Design der neuen öffentlichen Bereiche im Erdgeschoss, einschließlich des Restaurants Midtown Grill, wurde vom international renommierten Studio Forsite Creative entwickelt. Das Konzept verbindet zeitgenössische Bauhaus-Prinzipien mit Berlins urbaner Energie und übersetzt sie in eine offene, fließende Raumstruktur.
Klare Linien, funktionale Zonen und eine reduzierte Formsprache treffen auf warme Materialien und urbane Texturen. Gezielte Farbakzente, inspiriert von Street Art, U-Bahn-Linien und ikonischen Stadtachsen, verankern das Design sichtbar im lokalen Kontext. Das offene Raumkonzept soll es den Gästen ermöglichen, innerhalb des Gesamtensembles den eigenen Rhythmus zu entdecken.
Kulinarik im eigenen Tempo
Bereits am Morgen folgt das kulinarische Angebot der Chronobar dem Prinzip der Zeit. Das à la carte Frühstück (6–11 Uhr) umfasst Klassiker mit modernem Twist – etwa Egg Royale mit Räucherlachs, einen herzhaften Breakfast Burrito mit Räucherpute, Rührei mit Kartoffeln und Speck, Beeren Joghurt mit Granola oder Pancakes und Cheesecake.
Im Laufe des Tages führt die All-Day-Karte das Konzept fort. Sie kombiniert internationale Küche mit Berliner Akzenten und basiert auf traditionellen Gerichten, die mit regionalen und saisonalen Zutaten ausgewählter Produzenten neu interpretiert werden, darunter die Currywurst mit Rauchpaprika Pommes oder frische Tagliatelle mit Ricotta und Basilikum-Öl. Die Karte ist nach Angaben des Hauses bewusst vielseitig gestaltet und orientiert sich am Tempo der Gäste – ob für eine kurze Pause, ein leichtes Mittagessen oder für einen längeren Aufenthalt.
Für den schnellen Genuss werden kleine Gerichte wie Mini Bouletten Berliner Art oder Berliner Rösti Sticks mit cremigem Dill Dip angeboten. Ansonsten stehen der Fleischerei Burger mit Knusperpommes oder die mit Honig glasierte Hähnchenbrust mit Sellerie-Kartoffel-Püree zur Auswahl.
Auch die Desserts setzen einen Akzent: etwa eine Tarte Tatin mit karamellisierten Äpfeln und Rumrosinen mit cremigem Vanilleeis oder auf ein Ice Cream Sundae mit Waldmeister, Kirschen und Schokosirup.
Timely Sips – Zeit, Ort und Charakter im Glas
Das Zeitkonzept der Chronobar wird besonders in den Timely Sips erlebbar – acht Signature Cocktails, die als Hommage an die Vielfalt der Berliner Bezirke entwickelt wurden. Jeder Drink soll für ein eigenes Zeitfenster stehen und eine spezifische Stimmung, geprägt vom Rhythmus der Stadt und ihren unterschiedlichen Facetten.
Die Cocktailkarte ist bewusst nach Tageszeiten strukturiert und soll die Gäste von früh bis spät begleiten. Leichte, erfrischende Kreationen für den Mittag, wie der Grunewald Cocktail mit Aquavit, Holunder, Gurke, Minze und Limette, setzen auf Klarheit und Frische. Für den Übergang in den Abend stehen fruchtige, lebendige Kompositionen wie der Friedrichshain Cocktail, der dunklen Rum mit Ananas, Aperol, Vanille und Soda verbindet. In den späten Stunden dominieren kräftige, vielschichtige Drinks wie der Neukölln Cocktail, gemixt aus Bourbon Whiskey, deutschem Kirschlikör und Schwarznuss.
Darüber hinaus bietet die Bar passend zu den verschiedenen Tageszeiten auch Mocktails, Kaffeespezialitäten und Tee aus der Kollektion Limited Leaves von Althaus. Gleichzeitig gibt es auch klassische Cocktails, Schnäpse und internationale Weine.
Cocktail Classes
Um das zeitbasierte Konzept weiter zu vertiefen, lädt die Chronobar quartalsweise zu einer interaktiven Cocktail Class mit Bar Manager Royden Cooper ein. Mit seiner langjährigen Erfahrung aus der renommierten Kreuzberger Barszene vermittelt er nicht nur technisches Know-how, sondern auch spannende Einblicke in die Philosophie hinter den Drinks. Im Mittelpunkt stehen die Timely Sips: ihre zeitliche Einordnung, die Geschichten dahinter sowie ihre Zubereitung und Zutaten.
Kulinarisch begleitet werden die Cocktails mit kalten Fingerfood-Kreationen, darunter Rinderfilet-Tatar auf Grillbrot, Krabbencocktail im Brioche sowie eine vegane Bruschetta mit Taggiasca-Oliven. Ergänzt wird das Angebot durch eine Käse- und Schinkenplatte mit Brot, aufgeschlagener Butter und drei verschiedenen Dips sowie einer Auswahl an Desserts.
(Marriott Hotels/SAKL)