Statistik

Gastgewerbe steigert Umsatz im November 2025

Restaurantmitarbeiter zeigt einer Kollegin am Tisch auf einem Tablet Zahlen, während ein Laptop geöffnet ist.
Im November 2025 stieg der Gastgewerbeumsatz gegenüber dem Vormonat – die Hotellerie verzeichnete jedoch ein Minus, die Gastronomie ein Plus. (Foto: © NDABCREATIVITY/stock.adobe.com)
Der Umsatz im deutschen Gastgewerbe legte im November 2025 gegenüber Oktober real und nominal zu. Im Jahresvergleich zeigt sich jedoch ein reales Minus – mit unterschiedlichen Entwicklungen in Hotellerie und Gastronomie.
Dienstag, 20.01.2026, 08:59 Uhr, Autor: Sarah Hoffmann

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im November 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 2,5 % und nominal (nicht preisbereinigt) 2,8 % mehr umgesetzt als im Oktober 2025. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 sank der Umsatz real um 1,2 %, wohingegen er nominal um 2,2 % stieg.

Im Oktober 2025 verzeichnete das Gastgewerbe gegenüber September 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Umsatzanstieg von real 2,7 % (vorläufiger Wert: +2,2 %) und nominal 2,4 % (vorläufiger Wert: +2,1 %).

Hotellerie: Rückgang zum Vormonat

Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen verzeichneten im November 2025 gegenüber Oktober 2025 ein Umsatzminus von real 0,5 % und nominal 0,8 %. Gegenüber November 2024 sank der Umsatz real um 1,6 %, wohingegen er nominal um 1,8 % anstieg.

Gastronomie: Plus im Monatsvergleich

In der Gastronomie nahm der Umsatz im November 2025 gegenüber Oktober 2025 real um 3,9 % und nominal um 4,3 % zu. Im Vergleich zum November 2024 sank der Umsatz real um 1,0 % und stieg nominal um 2,3 %.

Methodische Hinweise

In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.

Aufgrund der Methodik bei der Kalender- und Saisonbereinigung werden aktuell alle Zeitreihen separat bereinigt. Daher können die Veränderungsraten der Aggregate von denen der Unterpositionen abweichen.

Die Ergebnisse der Gastgewerbestatistik können besonders in den Sommermonaten von denen der Tourismusstatistik abweichen, da zum Beispiel der Umsatz in den Beherbergungsunternehmen zeitlich nicht immer mit den Übernachtungen zusammenfällt. Auch methodische Unterschiede führen zu abweichenden Ergebnissen.

(Presseportal/SAHO)

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