Gastgewerbe steigert Umsatz im November 2025
Das Gastgewerbe in Deutschland hat im November 2025 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 2,5 % und nominal (nicht preisbereinigt) 2,8 % mehr umgesetzt als im Oktober 2025. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 sank der Umsatz real um 1,2 %, wohingegen er nominal um 2,2 % stieg.
Im Oktober 2025 verzeichnete das Gastgewerbe gegenüber September 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Umsatzanstieg von real 2,7 % (vorläufiger Wert: +2,2 %) und nominal 2,4 % (vorläufiger Wert: +2,1 %).
Hotellerie: Rückgang zum Vormonat
Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen verzeichneten im November 2025 gegenüber Oktober 2025 ein Umsatzminus von real 0,5 % und nominal 0,8 %. Gegenüber November 2024 sank der Umsatz real um 1,6 %, wohingegen er nominal um 1,8 % anstieg.
Gastronomie: Plus im Monatsvergleich
In der Gastronomie nahm der Umsatz im November 2025 gegenüber Oktober 2025 real um 3,9 % und nominal um 4,3 % zu. Im Vergleich zum November 2024 sank der Umsatz real um 1,0 % und stieg nominal um 2,3 %.
Methodische Hinweise
In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich der kalender- und saisonbereinigten Werte zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig.
Aufgrund der Methodik bei der Kalender- und Saisonbereinigung werden aktuell alle Zeitreihen separat bereinigt. Daher können die Veränderungsraten der Aggregate von denen der Unterpositionen abweichen.
Die Ergebnisse der Gastgewerbestatistik können besonders in den Sommermonaten von denen der Tourismusstatistik abweichen, da zum Beispiel der Umsatz in den Beherbergungsunternehmen zeitlich nicht immer mit den Übernachtungen zusammenfällt. Auch methodische Unterschiede führen zu abweichenden Ergebnissen.
(Presseportal/SAHO)