Grüne Woche

Sachsen will mit Showküche für Spezialitäten werben

Gänsebraten
Mit einer Showküche will Sachsen Appetit auf seine regionale Spezialitäten machen. (Foto: © picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt)
„So schmeckt Sachsen“ – unter diesem Label will der Freistaat für seine kulinarischen Köstlichkeiten werben. Auf der Grünen Woche soll eine Showküche Premiere haben.
Freitag, 16.01.2026, 08:43 Uhr, Autor: Sarah Kleinen

Sachsen will mit einer „Showküche“ Appetit auf kulinarische Spezialitäten aus dem Freistaat machen. Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin soll sie in den kommenden Tagen in Aktion zu erleben sein, teilte das Tourismusministerium in Dresden mit.

„Der Messeauftritt soll Gäste kulinarisch nach Sachsen (ver)führen – mit authentischen Produkten, ehrlichem Handwerk und persönlichen Begegnungen mit Köchen und Produzenten“, hieß es. Motto für die kalorienreiche Offensive: „So schmeckt Sachsen“.

Stolz auf die kulinarischen Fähigkeiten der Sachsen

Nach den Worten von Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) wird damit eine Plattform geschaffen, die „sächsischen Genuss, regionale Identität und Gemeinschaft sichtbar zusammenführt“.

„Unser Ziel ist es, Wertschätzung und Stolz auf das kulinarische Können in Sachsen zu stärken: vom ländlichen Gasthof bis zur Sternegastronomie. Vor allem bei den Menschen hier im Land, aber auch bei den Gästen Sachsens. Kulinarik ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Tourismus, regionale Wertschöpfung und Beschäftigung“, betonte Klepsch. 

„Kulinarik ist integraler Bestandteil jeder Urlaubsreise. Immer mehr Menschen legen im Urlaub Wert darauf, regionale Produkte und typisch regionale Speisen zu verkosten“, nannte Veronika Hiebl, Geschäftsführerin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, ein weiteres Argument. In allen sächsischen Regionen gebe es wunderbare regionale Spezialitäten und tolle Angebote der Gastronomie sowie Initiativen wie das Projekt „Heimatgenuss Erzgebirge“.

Sachsen will Rezepte aus dem Archiv der Kulinarik präsentieren 

Axel Klein, Hauptgeschäftsführer Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, kündigte eine „kulinarische Reise“ der Sachsen nach Berlin an. Man werde nicht nur aktuelle Produkte mitnehmen, sondern auch Schätze aus dem Deutschen Archiv der Kulinarik. „Rezepte, Produkte und Handwerk, die über Generationen gewachsen sind, bilden die Grundlage dessen, was Sachsen heute kulinarisch ausmacht. Diese Verbindung von Tradition und zeitgemäßer Gastronomie möchten wir auf der Grünen Woche erlebbar machen.“

Für die „Showküche“, deren Menü jeden Tag mit Bio-Müslimischungen vom Landgut Tannenberger in Olbernhau beginnt, wurde kompetentes Personal angeheuert. Mit dabei sind unter anderem Sternekoch Benjamin Unger vom Hotel Blauer Engel in Aue-Bad Schlema und Annet Jagiela vom Erlichthof in Rietschen, die mit Fish & Chips vom Oberlausitzer Karpfen zeigen möchte, wie Klassiker regional aufbereitet werden können. Tina Wessollek vom Auberge Gutshof Bischofswerda will zeigen, „wo die Oberlausitz nach Elsass schmeckt“.

Genossenschaft lockt mit „Omega-3-Schwein“

Ergänzt wird das kulinarische Programm durch sächsische Produzenten, die ihre Erzeugnisse vorstellen und in die Menüs einfließen lassen.

Auch die „Genießergenossenschaft Sachsen“ gibt ihren Senf dazu und präsentiert etwa Fleisch von einem „Omega-3-Schwein“. Die Tiere, deren Fleisch gesunde Omega-3-Fettsäure enthält, bekommen spezielles Futter aus Getreide und Ölleinpflanzen. 

Das Algenwerk Dresden steuert Mikroalgen bei. Über die Messe hinaus werden Angebote für Genussreisen nach Sachsen vorgestellt.

(dpa/SAKL)

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