Großküchenprojekt

Spatenstich für neues Großküchenprojekt der AWO Hof

Das neue Großküchenprojekt der AWO Hof ist gestartet: Bis Anfang 2023 entsteht in Hof eine Großküche, die zugleich Hauptsitz der neuen Servicegesellschaft AWODO sein wird.

Freitag, 08.04.2022, 10:29 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Spatenstich zum Großküchenprojekt der AWO Hof

Zum feierlichen Spatenstich kamen (v. l. n. r.): Klaus Adelt, Mitglied des Bayerischen Landtags, Veronika Sirch (KARL ROTH Baumeister GMBH & CO KG), Gernot Heinz (Architektur- und Ingenieurbüro Heinz), Marion Ühla-Mayer, stellvertretende Vorsitzende AWO Kreisverband Hof-Stadt e.V., Eva Döhla, Oberbürgermeisterin der Stadt Hof, Peter Engelbrecht, Gesamtgeschäftsführer der Dorfner Gruppe, Dr. Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof. (Foto: © Dorfner Catering)

Am 7. April 2022 fand der Spatenstich für das neue Großküchenprojekt der AWO Hof statt. Bei der Feierlichkeit waren unter anderem Oberbürgermeisterin Eva Döhla, Landrat Dr. Oliver Bär, Marion Ühla-Mayer, stellvertretende Vorsitzende des AWO Kreisverbands Hof Stadt e.V., sowie Peter Engelbrecht, Gesamtgeschäftsführer des europaweit tätigen Gebäudedienstleisters Dorfner Gruppe, mit dabei.

Auf rund 745 Quadratmetern Nutzfläche entsteht bis Anfang 2023 in der Fuhrmannstraße 3 eine Großküche, in der mehr als 1.500 Essen pro Tag zubereitet werden können und die zugleich Hauptsitz der neuen Servicegesellschaft AWODO sein wird. Der Name ergibt sich aus den zwei Unternehmen, die hier gemeinsam tätig sein werden. Die AWO Hof ist Mehrheitsgesellschafter und Bauherr des Großprojekts. Dorfner Catering ist mit 40 Prozent beteiligt. Die neue Großküche bietet Platz für bis zu 25 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit. Eingesetzt werden Köche, Kommissionierer, Küchenhilfen und Logistiker. Während der Hofer Wohlfahrtsverband unter anderem für die Verwaltung und die Speisenverteilung zuständig ist, kümmert sich Dorfner Catering um die Küchenabläufe.

Mit „Cook & Chill“ immer frisch beliefert

Mit dem neuen „Cook & Chill“-Verfahren (frei übersetzt „kochen & kühlen“) wird der Kochprozess vom Ausgabeprozess entkoppelt. Das Essen ist entsprechend so gegart, dass es nach dem Regenerieren auf den Punkt fertig ist. Noch in der Großküche werden die fertigen Speisen bis auf drei Grad heruntergekühlt. Danach ist eine Lagerung bis zu 72 Stunden möglich. So erhöht sich unter anderem die Kapazität der Küche und auch der Lieferradius. Die Speisen kommen also auch bei Kliniken, Seniorenheimen, Schulen und Kindergärten, die bis zu 100 Kilometer von der Großküche entfernt sind, frisch an. Bei den Kunden vor Ort sorgen Regenerieröfen oder Kombidämpfer dafür, dass das Essen wie frisch zubereitet auf den Teller kommt. Das „Cook & Chill“-Verfahren bietet viele Rezeptmöglichkeiten: regionale Küche (Hofer Schnitz), exotische Spezialitäten, aber auch typisch Fränkisches wie die Bratwurst mit Sauerkraut oder Schäufele mit Kloß und Soß. Und nicht zu vergessen: reichhaltige vegetarische Spezialitäten sowie Desserts.

„Wir freuen uns, einen wichtigen Beitrag für die Stadt Hof als starken Wirtschaftsstandort zu leisten, Arbeitsplätze zu schaffen und Seniorenheimbewohner, Patienten, Schüler oder Kindergartenkinder bestmöglich zu versorgen. Gemeinsam mit unseren Partnern wird hier eine moderne und zukunftsweisende Großküche entstehen, die höchste Qualitätsstandards und neue Kapazitäten garantiert“, Marion Ühla-Mayer, stellvertretende Vorsitzende der AWO Hof. Peter Engelbrecht erklärt weiter: „Wir legen großen Wert auf frisches Essen und regionale Lieferanten, vor allem bei Gemüse, Gebäck, Wurst und Fleisch. Damit ist zum einen die hohe Qualität der gelieferten Essen sichergestellt, zum anderen verkürzen wir so Lieferwege und erhöhen die Nachhaltigkeit.“

(AWO Hof/SAKL)

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