Konzept

Amano 2.0: Berliner Hotel wird urbane Plattform

Rooftop-Bar des Amano Hotels in Berlin mit Blick über die Stadt, Teil des Konzepts Amano 2.0
Die Rooftop-Bar des Amano soll im Zuge von „Amano 2.0“ zur saisonalen Dachterrasse mit neuem Nutzungskonzept werden. (Foto: © Amano)
Mit neuen Formaten öffnet sich die Amano Group stärker zur Stadt. Das Hotel will Gastronomie, Marken und Kultur zu einem offenen Nutzungskonzept verbinden.
Montag, 30.03.2026, 11:55 Uhr, Autor: Sarah Hoffmann

„Hotels gibt es viele. Orte, die Teil einer Stadt werden nur wenige.“ Mit diesem Ansatz treibt die Amano Group ihre Weiterentwicklung voran. Unter dem Titel „Amano 2.0“ bündelt das Unternehmen mehrere neue Formate, die das Hotel stärker mit dem urbanen Umfeld verzahnen und über klassische Hotelangebote hinausgehen sollen. Ziel ist es, Gastronomie, Marken und Kultur strukturell miteinander zu verbinden.

Neues Café öffnet sich bewusst zur Stadt

Im Zentrum steht das neue Café Amano, das erstmals im Flagship-Hotel in der Auguststraße umgesetzt wird. Es handelt sich um ein eigenständiges Konzept mit eigenem Branding und klarer Ausrichtung auf die Stadt. Gedacht ist es als unkomplizierter Treffpunkt für Kaffee, Meetings oder kurze Aufenthalte.

Ein wesentliches Element ist ein neues Fenster zur Straße, über das Kaffee- und Barangebote direkt nach draußen verkauft werden. Damit soll das Café Teil des öffentlichen Raums werden und sich in das Leben rund um das Hotel integrieren.

Co-Working ohne Gebühren

Das Café fungiert gleichzeitig als flexibler Co-Working-Ort. Tagsüber entsteht ein Raum für spontanes Arbeiten und Meetings, der sich nahtlos in die Nutzung des Hauses einfügt. Die Amano Group setzt dabei auf ein offenes Konzept: Coworking ist ohne Gebühr möglich, stattdessen steht Gästen Drip-Coffee kostenfrei zur Verfügung.

Ergänzt wird das Angebot durch den „Silent Garden“ im Hotel – ein ruhiger Rückzugsort, der bewusst einen Kontrast zur offenen Struktur des Hauses schaffen und Raum für konzentriertes Arbeiten oder kurze Pausen bieten soll.

Fokus auf Barkultur und Kooperationen

Parallel baut Amano seine Position im Bereich Getränke- und Barkultur aus. Statt klassischer Hotelbar-Konzepte will das Unternehmen auf offene Formate und wechselnde Kooperationen mit Partnern aus der internationalen Barszene setzen.

Rooftop wird saisonaler Treffpunkt

Ein zentraler Bestandteil bleibt das Rooftop. Dort entsteht die erste Berliner „Whispering Angel“-Dachterrasse. Sie ist als durchgehende Sommer-Experience konzipiert und soll sich als fester Bestandteil der Saison etablieren.

Im Fokus steht ein dauerhaft nutzbarer Ort mit loungiger Musik, internationalem Publikum und einer Atmosphäre zwischen Tages- und Nachtkultur – kein punktuelles Event, sondern ein langfristiges Konzept.

Ein Haus, viele Funktionen

Alle Maßnahmen folgen einem klaren Prinzip: Räume werden nicht mehr getrennt gedacht, sondern gemeinsam genutzt. Café, Bar, Rooftop, Co-Working und Retail sollen ineinandergreifen und sich im Tagesverlauf verändern. Die Nutzung entsteht dabei nicht durch Programme, sondern durch die Offenheit der Räume.

(Pepper Public + Event Relations/ SAHO)

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