DEHAG Hospitality Group meldet Rekordumsatz
Die DEHAG Hospitality Group hat im 50. Jahr ihres Bestehens den höchsten Gesamtumsatz ihrer Geschichte erzielt. Auf der Jahreshauptversammlung in Feldkirch in Österreich gab das Unternehmen für das Jahr 2025 einen Gesamtumsatz von 37,740 Millionen Euro bekannt.
Das entspricht einer Steigerung von 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2024 hatte der Gesamtumsatz bei 35,576 Millionen Euro gelegen. Das Jahresergebnis vor Steuern belief sich 2025 auf 585.931 Euro und setzte damit den Aufwärtstrend seit 2023 fort, blieb jedoch leicht unter dem Niveau der beiden Vorjahre. In diesen erreichte der Gewinn 649.489 Euro (2023) bzw. 632.775 Euro (2024).
Eigenkapital steigt auf 4,271 Millionen Euro
Ein stabiles Wachstum zeigte sich 2025 auch beim Eigenkapital. Dieses stieg auf 4,271 Millionen Euro.
Die DEHAG Hospitality Group beschäftigt 165 Mitarbeiter. An dem Unternehmen sind aktuell 160 Aktionäre über vinkulierte Namensaktien beteiligt. Deren Übertragung ist an die Zustimmung der Aktiengesellschaft gebunden. Nach Angaben des Unternehmens trägt dies maßgeblich zur unternehmerischen Stabilität der DEHAG seit ihrer Gründung Mitte der 1970er Jahre bei.
Zunahme bei Belegungen, Zurückhaltung bei Tagungen
„Die Umsatzentwicklung der DEHAG und ihrer Tochterunternehmen verlief 2025 sehr gut. Eine stabile Umsatzentwicklung in der Hotellerie führte dazu, dass alle Unternehmen an das bereits gute Vorjahresniveau anknüpfen konnten“, erklärt Marcus Smola, Vorstandsvorsitzender der DEHAG Hospitality Group und CEO BWH Hotels Central Europe. „Erfreulicherweise sind Nachfrage und Buchungsaufkommen für die Hotellerie auch 2025 positiv verlaufen. Die Umsätze haben sich in fast allen Segmenten stabil entwickelt und leicht gesteigert.“
Sowohl die Belegungen als auch die Durchschnittsraten konnten leicht zulegen. Im Bereich Tagungen zeigten sich im vierten Quartal 2025 laut DEHAG leichte Tendenzen der Zurückhaltung seitens Firmenkunden.
Kostenseite bleibt angespannt
Die Gesamtlage der Hospitality-Branche bewertet Alexander Kühnlein, Chief Financial Officer der DEHAG Hospitality Group, auf der Kostenseite weiterhin als angespannt: „Die Branche kämpft wie in den Vorjahren mit erheblichen Kostensteigerungen. Neben den steigenden Personalaufwendungen kommen die Belastungen aus nahezu allen Beschaffungsbereichen – von Energie über den Einkauf externer Dienstleistungen bis hin zu gestiegenen Investitionskosten und sich verteuernden Verbrauchsgütern – hinzu. Die Gewinnsituation ist daher in vielen Fällen nicht zufriedenstellend. Steigende Kosten kompensieren steigende Umsätze und können nicht in ausreichendem Maße an Kunden und Gäste weitergegeben werden.“
Auch gegenwärtig bleiben nach Aussage von Kühnlein in Hotels und Hotelketten erhebliche finanzielle Belastungen bestehen. Gründe seien die Aufzehrung vorhandener Reserven während der Pandemie sowie zusätzliche Belastungen durch die Tilgung von Krediten, die aufgrund der Krise aufgenommen werden mussten. „In einzelnen Fällen sind außerdem Investitionen nötig, die während der vergangenen Jahre nicht möglich waren“, so der DEHAG-Finanzexperte.
DEHAG erwartet weiteres Wachstum
Die DEHAG Hospitality Group geht auf Basis ihrer gewachsenen Branchenkompetenz und organisch orientierten Unternehmensstrategie weiterhin von einem kontinuierlichen Wachstum für die Zukunft aus.
„Gerät die Branche unter Druck, zeigt sich die Resilienz unseres über fünf Jahrzehnte gewachsenen und gefestigten Dienstleistungsspektrums für Hotels und Hotelketten, die zum Erfolg der von uns begleiteten Hotels und Hotelgruppen nachhaltig beitragen“, sagt Jochen Oehler CMO der DEHAG Hospitality Group und CEO progros, abschließend.
(DEHAG Hospitality Group/SAKL)