Wachstum

Deutsche Hospitality will zu Top-3-Hotelgesellschaften in Europa aufsteigen

Marcus Bernhardt, CEO der Deutschen Hospitality
Marcus Bernhardt, neuer CEO der Deutschen Hospitality, hat seine Wachstumspläne für die kommenden Jahre bis 2025 bekanntgegeben. (Foto: ©Claire-Lise Havet/Hans Lucas)
Der neue Geschäftsführer der Deutschen Hospitality, Marcus Bernhardt, hat die enormen Expansionspläne für die kommenden Jahre bis 2025 offenbart. Rund 700 Häuser sollen es dann sein. Den Großteil sollen Übernahmen ausmachen.
Montag, 21.12.2020, 15:07 Uhr, Autor: Kristina Presser

Trotz Krise und wirtschaftlicher Konsequenzen setzen viele Hotelunternehmen dieser Tage gezielt auf Wachstum – die Deutsche Hospitality ist eines davon. Bis 2025 will man die Portfolios der insgesamt fünf Marken Inter-City-Hotel, Maxx, Jaz in the City, Zleep und Steigenberger Hotels & Resorts auf insgesamt 700 Häuser aufstocken und so zu einer der Top-3-Hotelgesellschaften in Europa werden. Diese ehrgeizigen Pläne teilte nun der neue Geschäftsführer der Steigenberger Hotels AG/Deutschen Hospitality, Marcus Bernhardt, gegenüber der F.A.Z. mit. Der gebürtige Schweizer, der seit 1. November 2020 die Geschäfte seines Vorgängers Thomas Willms übernommen hat, sagte, noch vor wenigen Monaten galt die Devise „Wachstum sofort“. Diese Strategie wurde nun angepasst, wobei das Ziel bestehen bleibe. Aktuell habe man 121 Hotels in Betrieb, 41 in der Pipeline und vier Häuser mit dem Partner in China. Anfang November 2019 wurde offiziell, dass die chinesische Huazhu Group die Deutsche Hospitality durch ihre Tochtergesellschaft China Lodging Holding Singapore übernommen hat.

Um ihre Expansionspläne erfolgreich umzusetzen, plane man 20 bis 25 Hotels pro Jahr zu eröffnen, sagte Bernhardt. So käme man auf rund 280 Hotels bis 2025. Den Rest wolle man durch Übernahmen und Zukäufe realisieren. „Entweder holen wir Marken ganz zu uns oder wir entscheiden, Häuser unter eine unserer fünf bestehenden Marken zu führen.“ Im Verlauf des Krisenjahres hat sich bereits verstärkt abgezeichnet, dass Wachstum inzwischen weniger durch Neubauten und -eröffnungen vorangetrieben wird, sondern vor allem durch Übernahmen. „Ab dem dritten Quartal 2021 kann es vermehrt Akquisitionen geben. Man wird erstaunt sein, wie viele Hotelgesellschaften zu Veränderungen bereit sind“, machte Bernhardt im Gespräch deutlich.
(F.A.Z./KP)

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