Hilton bleibt auf Wachstumskurs
Hilton hat das zweite Quartal 2026 mit einer positiven Geschäftsentwicklung abgeschlossen. Nettogewinn und das bereinigte EBITDA stiegen. Zugleich legte der systemweite vergleichbare RevPAR währungsbereinigt um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Das Unternehmen erweiterte sein Portfolio netto um 21.600 Zimmer.
Gewinn und RevPAR legen zu
Im zweiten Quartal erwirtschaftete der US-Hotelkonzern einen Nettogewinn von 482 Millionen US-Dollar. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es 442 Millionen US-Dollar gewesen. Das bereinigte EBITDA stieg von 1,008 Milliarden auf 1,054 Milliarden US-Dollar.
Der vergleichbare RevPAR erhöhte sich sowohl aufgrund einer gestiegenen Belegung als auch durch höhere durchschnittliche Zimmerpreise. Die Einnahmen aus Management- und Franchisegebühren nahmen gegenüber dem zweiten Quartal 2025 um 6,4 Prozent zu.
„Wir haben im zweiten Quartal sowohl auf Umsatz- als auch auf Ergebnisebene starke Resultate erzielt. Ausschlaggebend waren die anhaltend stärker werdenden Nachfragetrends und die breite Dynamik in unserem System, die sich nach unserer Einschätzung im restlichen Jahresverlauf und bis 2027 fortsetzen wird“, sagt Christopher J. Nassetta, President und Chief Executive Officer von Hilton.
Weiter erklärt er: „Unsere disziplinierte Entwicklungsstrategie liefert weiterhin starke Ergebnisse: Sowohl die Eröffnungen als auch die Genehmigungen stiegen gegenüber dem ersten Quartal um 50 Prozent, und unsere Pipeline erreichte zum Quartalsende einen Rekordstand. Wir bleiben zuversichtlich, 2026 und darüber hinaus ein Netto-Einheitenwachstum von 6,0 bis 7,0 Prozent zu erreichen.“
Kevin J. Jacobs, Executive Vice President und Chief Financial Officer, ergänzt: „Unser Nettogewinn und das bereinigte EBITDA im zweiten Quartal profitierten von einem stärker als erwarteten RevPAR-Wachstum sowie von 17 Millionen US-Dollar aus RevPAR-unabhängigen Positionen, die zuvor für die zweite Jahreshälfte erwartet worden waren.“
207 Hotels im zweiten Quartal eröffnet
Von April bis Juni eröffnete Hilton 207 Hotels mit insgesamt 24.100 Zimmern. Unter Berücksichtigung der Abgänge kamen netto 21.600 Zimmer zum System hinzu. Die Zahl der eröffneten Zimmer lag damit 50 Prozent über dem Wert des ersten Quartals 2026. Gegenüber dem 30. Juni 2025 wuchs der weltweite Zimmerbestand netto um 6,1 Prozent.
Zu den Neueröffnungen gehörte das Conrad Athens The Ilisian, mit dem die Luxusmarke ihr Debüt in Griechenland gab. Das Slohh by Roach Bengaluru, Curio Collection by Hilton, markierte zugleich den Eintritt dieser Lifestyle-Marke in Indien.
Darüber hinaus nahm Hilton die ersten drei Häuser seiner Anfang 2026 eingeführten „Apartment Collection“ in Salt Lake City, Austin und Atlanta in Betrieb. Neue Verträge wurden unter anderem für das Waldorf Astoria Miami Beach und das Umfolozi River Hotel, Tapestry Collection by Hilton, in Südafrika abgeschlossen.
Entwicklungspipeline erreicht Rekordniveau
Im zweiten Quartal nahm Hilton weitere 42.900 Zimmer in seine Entwicklungspipeline auf. Zum 30. Juni 2026 umfasste diese 3.853 Hotels mit insgesamt 541.300 Zimmern in 132 Ländern und Gebieten. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 6 Prozent.
In 26 dieser Länder und Gebiete betrieb Hilton zu diesem Zeitpunkt noch kein Hotel. Knapp die Hälfte der geplanten Zimmer befand sich bereits im Bau. Mehr als die Hälfte der Pipeline lag außerhalb der USA.
Im Juni kündigte Hilton außerdem die Einführung von Undergraduate by Hilton an. Das Angebot ist im Upper-Midscale-Segment angesiedelt und soll die Präsenz des Konzerns in College- und Universitätsmärkten ausweiten.
Ausblick für das Gesamtjahr
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Hilton beim systemweiten vergleichbaren RevPAR weiterhin ein währungsbereinigtes Wachstum zwischen 3,0 und 3,5 Prozent. Der Nettogewinn soll zwischen 1,883 und 1,911 Milliarden US-Dollar liegen. Beim bereinigten EBITDA rechnet der Konzern mit 4,040 bis 4,080 Milliarden US-Dollar.
Das Netto-Einheitenwachstum soll 2026 zwischen 6,0 und 7,0 Prozent erreichen. Dabei geht Hilton davon aus, dass die zweite Jahreshälfte stärker ausfallen wird als die erste. Für das dritte Quartal prognostiziert das Unternehmen ein RevPAR-Wachstum von rund 4,0 Prozent.
(Hilton/SAKL)