Analyse

Schollen Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht

Skyline von Köln
Köln erreicht im aktuellen Schollen Hotelmarkt-Scoring den Spitzenplatz unter den wichtigsten Hotelstandorten Nordrhein-Westfalens. (Foto: © eyetronic/stock.adobe.com)
Die Schollen Hotelberatung hat ihren neuen Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Die Analyse beleuchtet die Entwicklung der zwölf wichtigsten Hotelstandorte Nordrhein-Westfalens – von Nachfrage und Auslastung bis hin zu Investmentperspektiven und Projektpipelines.
Freitag, 08.05.2026, 09:14 Uhr, Autor: Sarah Kleinen

Köln und Düsseldorf bleiben die führenden Hotelmärkte Nordrhein-Westfalens. Gleichzeitig gewinnen auch Sekundärmärkte wie Münster, Bonn und Aachen weiter an Bedeutung. Das sind die wichtigsten Ergebnisse des neuen Hotelmarkt Report NRW 2026 der Schollen Hotelberatung.

Der Report analysiert die zwölf wichtigsten Hotelstandorte Nordrhein-Westfalens mit Blick auf Angebot, Nachfrage, Hotelkennzahlen, Marken- und Betreiberstrukturen, Projektpipeline, Neueröffnungen, Transaktionen sowie Investmentperspektiven. 

Top-12-Märkte bündeln 60 Prozent des NRW-Hotelmarktes

Die untersuchten Top-12-Städte vereinen rund 20,8 Millionen Hotelübernachtungen und damit etwa 60 Prozent des klassischen Hotelmarktes in NRW. Insgesamt entfallen auf diese Märkte rund 128.000 Hotelbetten.

Köln und Düsseldorf dominieren den Markt weiterhin deutlich und zählen aus Sicht der Schollen Hotelberatung zu den führenden Hotelinvestmentmärkten in Nordrhein-Westfalen.  

Köln vor Düsseldorf im Schollen Hotelmarkt-Scoring

Im aktuellen Schollen Hotelmarkt-Scoring erreicht Köln mit 8,7 von 10 Punkten den ersten Rang. Die Stadt überzeugt durch Marktgröße, starke Kennzahlen, hohe Nachfrage und positive Perspektiven. Düsseldorf folgt mit 8,0 Punkten auf Rang zwei.

Nach der deutlichen Angebotsausweitung der vergangenen Jahre befindet sich die Landeshauptstadt weiter in einer Konsolidierungsphase, zeigt jedoch eine positive Entwicklung.

Starke Sekundärmärkte und solide Businessstandorte

Als attraktive Sekundärmärkte bewertet Schollen Hotelberatung Münster, Bonn und Aachen. Münster punktet mit hoher Auslastung und begrenztem Angebot, Bonn mit stabilen Kennzahlen und seiner Rolle als Bundesstadt und UN-Standort, Aachen mit internationaler Nachfrage, Universität und Technologieprofil.

Dortmund, Essen und Bochum werden als solide Businessmärkte eingeordnet. Bielefeld, Duisburg, Wuppertal und Oberhausen bleiben kleinere Märkte mit teils begrenzter Investitionsdynamik und unterschiedlichen Konsolidierungsphasen.

Moderate Projektpipeline

Die aktuelle Projektpipeline in den Top-12-Städten umfasst rund 5.700 geplante Zimmer. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Köln und Düsseldorf.

Insgesamt zeigt sich der Markt jedoch von Zurückhaltung bei Neuentwicklungen und Transaktionen geprägt. Gleichzeitig eröffnen begrenzte Angebotszuwächse in vielen Märkten die Chance auf stabilere Auslastungen.  

Der Hotelmarkt Report NRW 2026 steht ab sofort zum freien Download auf der Webseite der Schollen Hotelberatung bereit.

(Schollen Hotelberatung/SAKL)

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