Finanzen

Steigende Energiepreise schlagen sich nieder

Müssen Gastgeber aufgrund des Ukraine-Krieges mit höheren Enrgiekosten rechnen? (Foto © gremlin via Getty Images)
Die Reiselust der Menschen in Deutschland ist nach zwei Pandemie-Jahren Umfragen zufolge zwar bislang groß, stehen aufgrund steigender Energiepreise durch den Ukraine-Krieg nun aber Preiserhöhungen im Gastgewerbe an? 
Dienstag, 08.03.2022, 10:37 Uhr, Autor: Karoline Giokas

Die Lufthansa kündigt steigende Ticketpreise an, Veranstalter berichten von höheren Mietwagen-Kosten und Übernachtungen in Hotels oder Ferienhäusern in Deutschland könnten teurer werden. Der Sommerurlaub dürfte bei manchen Reisenden in diesem Jahr stärker ins Geld gehen. Wegen des Ukraine-Kriegs, der die Energiepreise zusätzlich nach oben treibt, seien höhere Preise beim Reisen nicht auszuschließen, sagte jüngst der Präsident des Deutschen Reiseverbandes DRV, Norbert Fiebig.

Tui hat nach eigenen Angaben die Verträge für Hotels und Flüge für den Sommer bereits weitestgehend unter Dach und Fach. Treibstoffzuschläge für bestehende Buchungen in diesem Sommer schließe er aus, sagt Tui Deutschland-Chef Stefan Baumert. Höhere tagesaktuelle Preise und weniger Last-Minute-Schnäppchen seien eher denkbar.

Verschiedene Faktoren spielen zusammen

Der Lufthansa-Konzern bereitet seine Kunden bereits auf steigende Ticketpreise für Flüge vor. Wichtige Treiber seien der Ölpreis sowie steigende Gebühren an Flughäfen und bei den Flugsicherungen, sagte Finanzvorstand Remco Steenbergen unlängst.

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