Neuer Obmann

Robert Seeber folgt Petra Nocker-Schwarzenbacher

Der neue Obmann der WKÖ-Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft heißt Robert Seeber. Der Oberösterreicher will den Tourismus nach Corona wieder nach vorne und auf die Überholspur bringen.

Montag, 29.06.2020, 10:52 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein
Der neue Tourismus-Obmann Robert Seeber (m.) mit seinen Stellvertretern Mario Pulker (l.) und Mario Gerber.

Der neue Tourismus-Obmann Robert Seeber (m.) mit seinen Stellvertretern Mario Pulker (l.) und Mario Gerber. (© WKÖ)

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat sich vor wenigen Tagen für die Funktionsperiode 2020 bis 2025 neu konstituiert. Zum neuen Obmann wurde der Linzer Gastronom und derzeitige Bundesratspräsident Robert Seeber gewählt. Er folgt Petra Nocker-Schwarzenbacher nach, die seit 2014 der Bundessparte vorstand. Er ist auch Obmann der Landessparte OÖ und Vorsitzender des Strategieboards von OÖ-Tourismus. Als gewählte Stellvertreter fungieren der niederösterreichische Gastronom und Hotelier Mario Pulker sowie der Tiroler Hotelier Mario Gerber. In das Spartenpräsidium wurden der Steirische Hotelier und Landesspartenobmann Johann Spreitzhofer und die Kärntner Fremdenführerin Astrid Legner kooptiert.

„Nach einer wirtschaftlich turbulenten Zeit freue ich mich, dass die Mitglieder der Spartenkonferenz mir ihr Vertrauen schenken und das Zutrauen, den Tourismus aus dieser veritablen Krise zu führen. Ich sehe alle Unternehmer als Verbündete und Mitstreiter – unsere Aufgabe ist es, die Interessen zu bündeln und mit einer starken Stimme zu vertreten. Nur so können wir den Tourismus, als wesentlichen Wirtschaftsfaktor dieses Landes, wieder stärken und auf die Überholspur bringen,“ betonte Seeber anlässlich seiner Wahl.

Um die von der Coronakrise besonders betroffenen Tourismusbetriebe bestmöglich zu unterstützen, werde er sich weiterhin dafür einsetzen – in engem Austausch mit der Bundesregierung – Maßnahmen und Hilfspakete für die touristischen Branchen zu erarbeiten. Seeber: „Wir sind am richtigen Weg, aber noch lange nicht am Ziel. Wir benötigen raschere und unbürokratischere Unterstützung beim Recovery.“ Wichtig sind aber nicht nur finanzielle Mittel, so Seeber, sondern auch klare Aussagen zu den Rahmenbedingungen, unter denen die Tourismusbetriebe arbeiten und sich neu aufstellen können. Planungssicherheit, besonders bei großen Veranstaltungen, Messen und Kongressen ist eine zentrale Voraussetzung.

 

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