Studie

Wie sich die Generation Z für ihren Urlaub inspirieren lässt

Junge Leute im Urlaub
Die Studie von HolidayCheck zeigt, dass die junge Generation vor allem authentische Erlebnisse auf ihren Reisen sucht und sich am liebsten vom sozialen Umfeld bei der Recherche inspirieren lässt. (Foto © dusanpetkovic1stock.adobe.com)
Wie reisen die Digital Natives? Wo lassen sie sich inspirieren und welche Rolle spielen Reise-Influencer? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt eine repräsentative Studie von HolidayCheck. 
Mittwoch, 13.12.2023, 16:45 Uhr, Autor: Sarah Kleinen

Die Generation Z umfasst im Allgemeinen diejenigen, die ungefähr zwischen Mitte der 1990er bis Mitte der 2010er-Jahre geboren wurden. Damit folgt sie auf die demografische Gruppe der Millennials und ist die erste Generation, die in einer vollständig digitalisierten Welt aufgewachsen ist. 

Post-Millennials sind es also gewohnt, Zugang zu einem scheinbar endlosen Wissensreservoir zu haben. Bei der eigenen Reiseplanung setzen die befragten 16- bis 27-Jährigen jedoch am liebsten auf Inspiration aus dem sozialen Umfeld.

So verlässt sich etwa die Hälfte der Teilnehmern auf Tipps von Familie und Freunden. Online-Reiseplattformen kommen wie die sozialen Medien für etwa 44 Prozent der Befragten als Inspirationsquelle infrage. Reise-Influencer halten dagegen nur etwa ein Fünftel für inspirativ.

Eng damit verknüpft ist die wahrgenommene Glaubwürdigkeit. So zeigen die Ergebnisse, dass mehr als die Hälfte der Befragten an der Glaubwürdigkeit der sozialen Medien zweifelt, während das soziale Umfeld, gefolgt von Online-Reiseplattformen und Reisebüros zu den glaubwürdigsten Quellen für die Reiseplanung zählen.

Generation Z lässt sich hauptsächlich von Instagram und YouTube inspirieren

Instagram, TikTok, YouTube, Snapchat & Co. – die junge Generation ist heutzutage auf allen gängigen Plattformen vertreten. Die meisten lassen sich jedoch hauptsächlich von Instagram, Youtube und TikTok bei der Reiseplanung inspirieren. Die Inspirationsplattform Pinterest ist dagegen in diesem Bereich für nicht einmal 10 Prozent der Befragten relevant.
 
Post-Millennials betrachten dabei durchaus kritisch, was sie sehen. An Reise-Influencern scheiden sich zum Beispiel die Geister: Während die Hälfte der 16- bis 27-Jährigen sie als vertrauenswürdig einschätzen, haben dennoch circa 70 Prozent Zweifel an deren Unabhängigkeit. Trotzdem weiß die Generation Z die Inhalte auch zu schätzen, denn über die Hälfte findet, dass Influencer wertvolle Tipps und Insider-Infos bieten.

Teilen von Bildern, Videos oder Reise-Erfahrungen in den sozialen Medien

Passende Inhalte für die sozialen Medien zu produzieren, spielt für die Digital Natives während des Urlaubs eine wichtige Rolle. So teilt etwa die Hälfte der Generation Z Bilder und Videos von ihren Reisen auf sozialen Plattformen.

Für die junge Generation kommt es dabei nicht nur darauf an, dass sie überhaupt Reise-Content posten können. Vielmehr planen sie bereits vorab genau, wo sich auch gute Inhalte produzieren lassen.

So geben knapp 70 Prozent der Befragten an, vor dem Reiseantritt geeignete Orte zum Teilen in den sozialen Medien zu suchen. Stimmung (Sonnenuntergänge, besonderes Licht etc.), Ästhetik und Einzigartigkeit sind dabei die wichtigsten Aspekte, die ein Reiseziel erfüllen sollte, um für die sozialen Medien relevant zu sein.
 
Eine Reise als Erfolg bezeichnen würde ein Drittel der Generation Z sogar nur dann, wenn sich von diesem Erlebnis auch Inhalte mit den eigenen Followern teilen lassen.
 
Obwohl das Teilen von Reiseinhalten folglich eine große Rolle für die Generation Z spielt, fühlen sich 40 Prozent manchmal auch unter Druck gesetzt, etwas posten zu müssen – junge Männer im Durchschnitt mehr als Frauen. Für fast die Hälfte sorgen die sozialen Medien außerdem dafür, dass sie Druck empfinden, möglichst viel von der Welt bereisen zu müssen.

Bedeutung des Umweltschutzes beim Reisen 

Reisen gehört längst zum Leben der Generation Z dazu. Fast zwei Drittel bevorzugen Ziele abseits des Massentourismus und circa 76 Prozent wünschen sich beim Reisen authentische und einzigartige Erlebnisse.

Für gewöhnlich erkunden die Post-Millennials die Welt außerdem nicht alleine, sondern in Begleitung von Partnern, Freunden oder der Familie. Dabei stand 64 Prozent der Befragten in den letzten 12 Monaten ein Budget von mindestens 1.000 Euro zur Verfügung, wobei der Preis für mehr als zwei Drittel der Teilnehmer nicht das alleinige Kriterium bei der Reiseentscheidung darstellt. 

Beim Umweltschutz ist sich die Generation Z dagegen nicht einig: Etwa die Hälfte legt bei der Reiseplanung Wert darauf. Für die andere Hälfte spielt er keine große Rolle.

Weitere Infos zum Reiseverhalten und zu der Reiseplanung der Generation Z, finden sich online auf der Webseite von HolidayCheck.

(HolidayCheck/SAKL)

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