Hotelbad 2026: Was jetzt wirklich zählt
Foto: The Dylan/Roel Ruijs

Hotelbad 2026: Was jetzt wirklich zählt

Design, das begeistert, und Technik, die entlastet – das Bad wird zum entscheidenden Aushängeschild

von Karoline Giokas
Donnerstag, 21.05.2026
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Wie viel Atmosphäre ein Bad transportieren kann, zeigt ein Blick nach Amsterdam: Im 5-Sterne-Boutiquehotel The Dylan verschmelzen historische Architektur und moderner Minimalismus zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Helle, luftige Bäder mit sichtbarem Dachgebälk, reduzierten Materialien und hochwertigen Armaturen schaffen in den 41 Zimmern Rückzugsorte mit Charakter. In den Suiten sorgen offene Raumkonzepte, fließende Übergänge zum Schlaf­bereich und eine bewusst reduzierte Formensprache für ein ganzheitliches Gästeerlebnis. Hier wird deutlich, wohin die Reise geht: Das Bad ist längst Teil der Markenidentität eines Hauses.

Im Eriro Alpine hat man natürliches Interior-Design mit minimalistischen Flächen kombiniert.
Im Eriro Alpine hat man natürliches Interior-Design mit minimalistischen Flächen kombiniert. Diese ruhige Ästhetik funktioniert nur, wenn Oberflächen auch unter Dauerbelastung intakt bleiben. Fugenlose Wand- und Bodensysteme – z. B. von Ideal Work – stehen hier daher im Fokus. Foto:  Ideal Work

Reduktion, die liefern muss

Mit dem Trend zur gestalterischen Reduktion steigen die Anforderungen an Materialien erheblich. Ruhige Flächen, wenige Fugen und klare Linien lassen jede Abnutzung sofort sichtbar werden. Genau hier setzen moderne Oberflächensysteme an. Fugenlose Lösungen von Ideal Work etwa verbinden Ästhetik mit Funktionalität: Sie schaffen visuelle Ruhe, reduzieren Schwachstellen und erleichtern Reinigung und Pflege. Vor allem in  stark frequentierten Bereichen wie Spa, Bad und Lobby werden sie zunehmend zum strategischen Plus. Schließlich muss Hotelarchitektur heute vor allem eines leisten: im Alltag bestehen.

Im Hotel Eriro Alpine wurde dieser Anspruch gezielt umgesetzt: In zentralen Bereichen wie dem Spa und in den ­Bädern der Gästezimmer hat man sich bei Waschtischen und ausgewählten Wandflächen für fugenloses Micro­topping entschieden. Neben der ansprechend reduzierten Optik zählen hier vor allem Verschleißfestigkeit, ­Hygiene und einfache Pflege – Faktoren, die den Alltag eines Hauses maßgeblich mitbestimmen.

Waschbecken von Duravit
Die Gestaltung des Bads im Zimmer „Die 17“ in der Blauen Burg verbindet Komfort und Atmosphäre: Das schöne Ensemble von Duravit fügt sich harmonisch ins Raumkonzept ein und macht das Bad zum integralen Bestandteil des Wohnraums. Foto: Duravit

Wenn Qualität den Unterschied macht

Wie sich gute Gestaltung im täglichen Betrieb bewährt, zeigt auch das Allgäuer Boutiquehotel Blaue Burg in Pfronten. Hier wurde in Zusammenarbeit mit Duravit ganz bewusst auf besonders langlebige Materialien, auf eine klare Formensprache und auf pflegeleichte Ausstattung gesetzt.

Wir haben in The Dylan eine Atmosphäre der Zeitlosigkeit kreiiert, die die Vergangenheit respektiert und die Gegenwart willkommen heißt

Innen­architekt Paul Linse, Studio Linse

Das Ergebnis sind Bäder, die nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern auch operativ funktionieren. Robuste Oberflächen, durchdachte Abläufe und hochwertige Keramik reduzieren den Aufwand beim Housekeeping und ­sichern gleichzeitig eine konstant hohe Gästezufriedenheit. Die Rückmeldungen sprechen für sich: Viele Gäste empfinden die Bäder als „besser als zu Hause“ – ein Kompliment, das den Stellenwert des Hotelbads eindrucksvoll unterstreicht.

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