Der digitale Küchenchef ist kein Roboter
Die Digitalisierung wird in der Küche weiter vorangetrieben, so hilft z. B. das Software-Tool Läkkerai bei der Planung des Tagesgeschäfts einer Produktionsküche. „Ich bin selbst in der Hotellerie groß geworden und weiß, was Fachkräftemangel in der Küche heißt“, berichtet Läkkerai-Gründerin und CEO Katharina Althaus. „Nicht selten kam es vor, dass kurz vor Saison Opening der Koch doch nicht gekommen ist, und so mussten wir improvisieren und mit ungelernten Kräften kochen. Sprachbarrieren und fehlende Kochkompetenz waren das Hauptproblem – als Hoteldirektorin war ich komplett abhängig vom Koch.“ Läkkerai soll nun also als „digitaler Souschef“ dienen. Das Tool sei eine reale Antwort auf den Fachkräftemangel, da man damit ungelernte Kräfte ab dem ersten Tag in den Kochprozess integrieren könne. Mitarbeiter werden über Küchenmonitore Schritt für Schritt angeleitet – bei Bedarf auch mehrsprachig.

Läkkerai unterstützt das Küchenteam u. a. mit einer Rezeptbibliothek inklusive Fotos und Videos, Produktionskalender, Tagesplanung samt Aufgabenverteilung und Bestellmanagement. So lässt sich jede Profiküche optimal auslasten. Selbstverständlich kann das digitale Küchenmanagement keine Führungskraft ersetzen, doch es entlastet Mitarbeiter spürbar, unterstützt bei der Einarbeitung von Hilfskräften und schafft so Freiräume für strategische Aufgaben. Das Dashboard gewährt der Küchenleitung Transparenz in Echtzeit, sowohl beim Produktionsstatus als auch, was die Planung von morgen angeht.
Am Beispiel der Beets & Roots Niederlassung in Berlin wird der Effekt von Läkkerai deutlich: Laut Unternehmen bringen die 1.400 Euro Kosten für die Software dem Standort eine Arbeitszeiteinsparung von zwölf Prozent – das entspricht knapp 400 Stunden pro Monat.
Jeder Topf findet seinen Deckel
„Produkte können nur so gut sein wie das System, in dem sie eingesetzt werden. Wenn Organisation und Qualität zusammenkommen, entsteht eine echte Entlastung im Küchenalltag“, betont Robert Frankevon Lusini. Wie für die größeren Systeme in der Profiküche gelte auch für Töpfe und Pfannen, keinesfalls am falschen Ende zu sparen. Es komme neben guter Verarbeitung auch auf die verwendeten Materialen an.
Ein Beispiel aus der auf Gastronomiebedarf maßgeschneiderten Produktpalette von Vega ist das Kochtopf-Set Professional aus rostfreiem Chrom-Nickel-Edelstahl. Der Edelstahlboden mit sechs Millimeter Aluminium in Sandwich-Technik soll sowohl die Wärmeleitung als auch die Wärmespeicherung optimieren. Auch bei den Details wurde mitgedacht: massive ergonomische Griffe und ein Schüttrand für tropffreies Ausgießen. Das spülmaschinenfeste Set ist für alle Herdarten geeignet.
Wer heute in smarte Lösungen investiert, schafft die Basis für Effizienz, Qualität und Zukunftssicherheit in der Profiküche von morgen.